Notizen

Cory, 1/16, 20. Sep '26

Ich bin nicht sicher ob es schon sowas gibt, vielleicht hab ich es nicht gefunden. Ansonsten ist es ein kleiner Verbesserungsvorschlag. Wenn man jemand in eine Freundesliste aufgenommen hat, oder vielleicht auch ohne Freundesliste, wäre es schön, eine Notiz beim Spielerprofil für sich persönlich zu haben.

Zum einen habe ich schon so viele Namen mittlerweile erfahren, wäre peinlich, wenn ich den Sepp Hans nenne und umgekehrt ;))
Kann aber auch spielerisch helfen, z.b. Spieler spielt sehr aggressiv, hat Schwächen im Endspiel, hier bloß nicht französisch spielen ^^ etc. sollte aber nur für den Ersteller selbst gesehen werden können

shaack, 2/16, 20. Sep '26

Weiss nicht. Schwierig wegen Datenschutz. Da stehen im Zweifelsfall persönliche Daten drin.

toby84, 3/16, 20. Sep '26

ist das bei nicht öffentlichen informationen nicht egal? in den PNs stehen auch massenhaft persönliche daten drin.

schach2018, 4/16, 20. Sep '26

Dieser Wunsch ist nicht neu. Aus datenschutzrechtlichen Gründen wurde er auch nicht umgesetzt.

Bei den PNs gilt das Briefgeheimnis.

Cory, 5/16, 20. Sep '26

Cory
das mit dem Datenschutz verstehen ich... aber in diesem Fall würde mir ja ein Spieler seinen Namen selbst nennen und diese wäre ja nur für mich persönlich einsehbar, genauso auch andere Notizen wie Spielart, Eröffnungen etc. Bin nicht sicher, ob hier der Datenschutz noch greift.

@edit aber ist nicht so wichtig, wäre ein netter Zusatz, aber ist kein Muss.

toby84, 6/16, 20. Sep '26

toby84
Bei den PNs gilt das Briefgeheimnis.

1. das briefgeheimnis gilt ausschließlich für physische briefe und ist somit für chessmail PNs irrelevant. wer denkt, dass zum beispiel mails einen besonderen schutz genießen, sollte sich lieber mal besser informieren.
2. selbst wenn chessmail ein eigenes "briefgeheimnis" für sich definiert: in welcher hinsicht sollte es nicht exakt genauso möglich sein, notizen privat zu halten, wie es bei PNs geht? das geht sogar einfacher, weil diese informationen tatsächlich nur bei exakt einer person sein müssen.

ich verstehe nach wie vor das problem nicht.

schach2018, 7/16, 20. Sep '26

Man kann all diese Infos auch in einer PN packen, die man an sich selbst schickt. Das wäre die einfachste Lösung.

Nachtrag:
Noch besser wäre es, man halte die personenbezogenen Daten seiner Mitspieler auf ein Stück Papier in einem Schreibblock fest.

siramon, 8/16, 20. Sep '26

Wir hatten das Thema schon einmal. Mir geht es wie SF Cory und ich fände das sehr hilfreich.

Ich habe damals das Datenschutzproblem nicht verstanden und verstehe es noch immer nicht.

Wieso genau hat chessmail ein Datenschutzproblem bei einem persönlichen (nur für mich einsehbaren), nicht öffentlichen Notizzettel auf einem anderen Spielerprofil.

Und was ist der Unterschied datenschutzmässig zum Notizzettel einer Partie (nur für mich einsehbar), zur Zugnachricht (für die beiden KontrahentInnen), einer normalen chessmail-Nachricht (2- 11 Beteiligte), einer Posting im geschlossenen Clubforum (bei uns ca. 30 Beteiligte) und einem Posting im öffentlichen Forum (weltweit einsehbar).

Als Beispiel: Bis auf letzteres schreibe ich alle mir bekannten SFs mit Klarnamen an.

manne, 9/16, 20. Sep '26

manne
@toby Die Aussage, das briefgeheimnis gilt ausschließlich für physische briefe, ist falsch. Der Schutzbereich umfasst auch moderne Kommunikationsformen, wenn sie einem abgeschlossenen Übermittlungsweg zugeordnet sind – etwa E-Mails oder gespeicherte WhatsApp - Nachrchten.

toby84, 10/16, 20. Sep '26

toby84
@manne Gib mir bitte eine quelle für diese behauptung.

Erweitert: ich vermute, du meinst das fernmeldegeheimnis. Das ist nicht das briefgeheimnis, sondern davon getrennt.

Die frage bleibt bestehen: wo ist auf einem schachserver der unterschied in der programmierung? Warum sollte ein server notizen weniger sicher abspeichern als PNs? Auch die notizen unterliegen dem datenschutz.

schach2018, 11/16, 21. Sep '26

Das ist Wortklopperei.

Das klassische Briefgeheimnis bezieht sich auf verschlossene Papierschriftstücke.

Das digitale Briefgeheimnis fällt unter dem Begriff Fernmeldegesetz. Zudem greifen z.B. bei den PNs noch das Persönlichkeitsrecht und auch der Datenschutz.

toby84, 12/16, 21. Sep '26

toby84
ich hab gestern abend nochmal dazu gelesen: mails sind nicht mehr so gefährlich wie damals. angeblich sind die verschlüsselungsstandards bei den großen mailanbietern inzwischen ziemlich hoch und mails dadurch nicht mehr das unsichere medium, wie ich es von früher noch in erinnerung hatte. im gegensatz zum brief kann mails halt jemand unbemerkt abfangen, das lässt sich gar nicht verhindern. sie zu entschlüsseln ist hingegen wohl ziemlich unmöglich. Was man noch immer hat, ist das risiko, dass ein anbieter gehackt wird, dann hat der hacker sehr viele unverschlüsselte mails auf einmal, mit denen man vermutlich auch gut geld machen kann.

an der frage ändert das nichts: warum sollten PNs hier rein technisch gesehen anders gehandhabt werden als notizen? die DSGVO macht nicht weniger ärger als das fernmeldegeheimnis, wenn man sie ignoriert. deshalb ist shaack ja so darauf bedacht, den datenschutz immer einzuhalten.

shaack, 14/16, 21. Sep '26

shaack
Zur konkreten gesetzeskonformen Speicherung von persönlichen Daten oder Nutzung von Software ausserhalb von chessmail kann ich leider hier im Forum keine Beratung geben. Auch, was in diesem alten Beitrag steht ist nicht mehr aktuell. Die Gesetzeslage ändert sich ständig.

macmoldis, 15/16, 22. Sep '26

Datenschutz?
Die angelegten Notizen kann/soll doch eigentlich a) nur der Ersteller sehen/ sehen können. Wird also gegenüber niemand anderen verletzt?

b) wäre es eventuell dann noch shaack himself, aber das beträfe dann ja auch die Notizen/Nachrichten am Spielbrett und vielleicht auch die Mails hier innerhalb chessmail?

Ich finde den Vorschlag so gesehen gut, da ich mir eh kaum Real-Namen hinter den User-Namen merken kann (Sorry).
Aufstoßen tut mir eigentlich nur, daß es aussieht wie eine "Akte" zu Usern anzulegen und die Vorstellung, daß einer eine über mich anlegt.

Teddy, 16/16, 23. Sep '26

Hallo macmoldis und Alle,

ich gehöre zu denen, die "Akten" zu Schachfreunden anlegen. Mir wäre es nämlich auch peinlich, Karla freudestrahlend mit "Karlheinz" anzureden.

Die beste Möglichkeit, dem zu entgehen, ist, nicht mit mir zu spielen,. Die zweitbeste ist, während den Spielen nicht mehr zu Chatten, als "hallo" und "Tchüss". Das erspart einem den Schachfreund-Status bei mir und damit gibt es keinen "Aktenvermerk".

Vor ?30? Jahren hätte ich mich an dieser Stelle im Übrigen auf mein Gedächtnis verlassen und ich sehe keinen großen Unterschied, ob dieses Gedächtnis in meinem biologischen Hirn, in einer RTF-Datei in meinem privaten Computer oder in meinem privaten Nutzer_innen-Bereich auf Shaacks Computer liegt.

Just my five cents

Ad Astra

Teddy

Play chess against real opponents

This is where chessmail members discuss chess. Register for free to join the conversation and play chess against real opponents.

Register for free