>>Die Regel "Immer Weiß unten aber nur bei Kompositionen und nicht bei Aufgaben aus echten Spielen" macht alles total kompliziert und unverständlich.<<
Hier stimme ich allerdings zu. Das sollte schon einheitlich gehandhabt werden, egal ob Schachkomposition oder Aufgabe aus einer Partie. Ist ja übrigens in Büchern auch so. (Und ja, es gibt Bücher, die sowohl Kompositionen wie auch Partiestellungen enthalten.)
>>Stellt sich ausserdem auch die Frage, was ist denn, wenn eine Komposition zufällig mal eine Position aus einem echten Spiel darstellt, was ist dann?<<
Solche Ausnahmefälle sind mir in 45 Jahren Schach und Hunderten von Schachbüchern und Webseiten noch nicht untergekommen, so dass man sie wohl getrost außen vor lassen kann.
Ich hatte eigentlich gedacht, dass das ewig leidige Thema mit der Einstellung, was unten sein soll, nun endlich erledigt wäre ... aber SF Alapin2 glaubte anscheinend immer noch, dass man, um Weiß unten zu haben, auch wenn Schwarz am Zug ist, im FEN-Code 'w' eingeben müsste, und dann als Korrektur 'Schwarz am Zug' dazuschreiben. Kann man natürlich machen (dann aber ohne zu jammern, denn gejammert wurde darüber schon genug), aber es ist trotzdem unelegant und verwirrend. Wobei, wenn die Möglichkeit, Weiß immer unten zu haben, nun wieder rückgängig gemacht wird, dann ist die Frage, ob es nicht doch ewig so weitergehen wird wie oben ...
Ich hatte das Problem für mich schon lange mit den Pfeiltasten gelöst und auch immer dazugeschrieben: 'Wen es stört, dass Schwarz unten ist, bitte die Pfeiltasten betätigen.'
Und warum ich jetzt trotzdem einen so langen Text verfasse:
Das Hauptproblem besteht m.E. darin, dass bei 'Schwarz unten' ständig Lösungen eingehen, die zwar prinzipiell korrekt sind, aber durch die falsche Notation kaum lesbar sind!