Hallo C_P,
Diese Sätze über sein Werk, haben mir immer leichte Kopfschmerzen bereitet...
Die Devise seines Schaffens fasste er in dem Satz „Alle Macht in der Kunst geht vom Fleische aus“ zusammen.[11][27] In seiner Selbstinterpretation „Fleisch = Kunst“ von 1973 [1] schematisierte er diese Idee. Er zeichnete ein Dreieck, wobei an oberster Stelle „Fleisch = Kunst“ steht. Dieses Fleisch teilte er in zwei Kategorien ein: Natur, verkörpert im „geilen Fleisch“ und Ideologie, verkörpert im „geschundenen Fleisch“. Hrdlickas Kunst besteht also aus diesen Komponenten: Geiles Fleisch, bzw. Geschundenes Fleisch, oder einer Verbindung aus beidem. Somit ist nach Hrdlickas Auffassung das Bilden oder Darstellen von Fleisch, also von dem Menschen und seiner Leiblichkeit, ob in erregtem oder verletztem Zustand, eine essenzielle Notwendigkeit in der Kunst.
ich denke, ein jeder sollte sich diese Skulptur (also die Starke Linke in Wuppertal), erst mal von der Nähe aus betrachten. - ganz wichtig sind die Übergänge der vier Seiten... um die se Skulptur richtig zu verstehen, muss man die unterschiedlichen Seiten ineinander fließen lassen! - Genau das kommt bei den Fotos nicht zur Geltung.
Jedenfalls war ich sehr beeindruckt. - So u. jetzt kommt's: Auf dem gleichen Platz (Opernplatz) steht auch ein Engelsdenkmal aus Bronze u. mit einer beeindruckenden Größe. -
Was mir jetzt dabei auffiel war, dass der Engels nicht zur Platzmitte schaute; also somit auch nicht auf sein Geburtshaus, das gar nicht mehr weit weg, von der Skulptur Hrdlickas stand - Der Blick von Engels geht schnurgerade aufs Opernhaus, u. nicht zur Platzmitte... so nach der Devise, ein wahrer Sozialist sollte die Starke Linke gar nicht erst betrachten... der kommt sonst noch auf andere Gedanken...
BG, Siegi q:-)
btw.: Ich kopier' die letzten Kommentare in den thread im Hauptforum, ok.
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