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chessmail open 25/10

jujuhehe, 1/58, 07. Jan '26

jujuhehe - 07. Jan '26
Hallo,
ich habe eine Frage bzgl. der Spieldauer einzelner Spiele im o.g. Turnier. Spielstart war im Juli 25, 198 Spieler haben seit vielen Wochen ihre Partien beendet, bei 2 Spielern zieht es sich bis heute. Gibt es eine Begrenzung der Spieldauer?

shaack, 2/58, 07. Jan '26

shaack - 07. Jan '26
Nach vielem Nachdenken und Nachforschen bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass eine Maximalbedenkzeit im Fernschach konzeptionell und in der Umsetzung sehr schwierig ist. Eine komplizierte Bedenkzeit ist schwer zu verstehen und schwer zu berechnen, und zu testen, vor allem mit Urlaubs/Pausenregelung.

shaack, 3/58, 07. Jan '26

shaack - 07. Jan '26
Einfachster Weg wäre, bei einem weiteren, zusätzlichen Turnier teilzunehmen und das andere nicht zu beachten.

jujuhehe, 4/58, 07. Jan '26

jujuhehe - 07. Jan '26
Das ist genau das Problem. Ich hätte gerne an weiteren Turnieren teilgenommen, habe mir aber Kapazität freigehalten, da ich in besagtem Turnier eine Runde weiter gekommen bin und dachte in absehbarer Zeit geht es weiter. Ansonsten wäre es mir egal und die beiden könnten noch weitere Monate an ihren Spielen knobeln...:-)
Danke für die Antwort.

shaack, 5/58, 07. Jan '26

shaack - 07. Jan '26 Edited
Ja, verstehe. Ich schaue mir das mal an....

shaack, 6/58, 07. Jan '26

shaack - 07. Jan '26
Also Monate gehen die Spieler eher nicht mehr weiter, sie sich ja beide relativ am Ende.

toby84, 7/58, 07. Jan '26

toby84 - 07. Jan '26 Edited
Ohne die partie angeschaut zu haben: da haben wir schon anderes erlebt 😉 da wurde im turm gegen blanken könig-endspiel für jeden zug die bedenkzeit voll ausgereizt. Das kann sich ganz schön läppern.

shaack, 8/58, 07. Jan '26

shaack - 07. Jan '26
Ja, und das wäre dann tatsächlich unsportlich.

mr20, 9/58, 07. Jan '26

mr20 - 07. Jan '26
Mein Vorschlag: Der Turnierleiter bekommt die Möglichkeit für die laufenden Spiele einer (zu ende gehenden) Runde die Bedenkzeit zu verkürzen.
Dann kann er die letzten Partien beschleunigen und damit das Turnier schnell weiterbringen.

(Meine Beobachtung ist, dass einige Spieler sehr viele Spiele haben und immer nur die drängendsten ziehen, indem die die Liste ihrer Spiele entsprechend sortieren. Wer 40 Spiele hat und täglich die ersten 10-15 davon zieht, ist ein Kandidat (unbewusst) Turniere unnötig zu verlängern.
Würde die Bedenkzeit verkürzt, käme das einer Erhöhung der Priorität für diese Spiele gleich.)

Oli1970, 10/58, 07. Jan '26

Oli1970 - 07. Jan '26
Sind die Bedenkzeiten vergangener Züge in der Datenbank gespeichert? Dann könnte man ggf. ein Diagramm in die Partie-Info aufnehmen, das die verbrauchte Zeit pro Zug visualisiert. Damit wäre das Zugverhalten ersichtlich, wenn jemand ab Verluststellung die Zeit ausschöpft. Das wäre vermutlich für Turnierleiter ein nützlicher Indikator für künftige Turniere, anderen Spielern hilft es, Spielpartner zu finden oder auszuschließen .

toby84, 11/58, 07. Jan '26

toby84 - 07. Jan '26
Den vorschlag der visualisierung der durchschnittlichen zuggeschwindigkeit hatte ich auch schon mal gemacht, da war der im sande verlaufen. Ich halte den nach wie vor für sinnvoll.

Die idee von mr20 finde ich aber auch nicht verkehrt.

Vabanque, 13/58, 07. Jan '26

Vabanque - 07. Jan '26 Edited
Nach meiner Erfahrung ist es in praktisch jedem Turnier so, dass ein bis zwei Spieler alles aufhalten, so dass das Turnier nicht in die nächste Runde gehen kann.

Schade, dass es mit der Umsetzung der Gesamtbedenkzeit pro Spiel nicht klappt. Wenn das eine programmiertechnische Schwierigkeit ist, nun gut, dazu kann ich nichts sagen.
Aber vom Verständnis her finde ich die Gesamtbedenkzeit sogar die einfachste alle Bedenkzeitregelungen. Was soll daran schwer zu verstehen sein, dass man x Züge in y Tagen machen muss? Ist doch in jedem Nahschach-Turnier ähnlich, nur dass es da nicht Tage, sondern Minuten sind.

shaack, 14/58, 07. Jan '26

shaack - 07. Jan '26
Ich finde die Idee von @mr20, die Bedenkzeit zu verkürzen ganz gut. Das müsste aber auch automatisiert ablaufen, nach bestimmten Regeln.

schach2018, 15/58, 07. Jan '26

schach2018 - 07. Jan '26
Nach welchen Kriterien soll denn die automatisierte Verkürzung der BZ ablaufen?

fair_player, 16/58, 07. Jan '26

fair_player - 07. Jan '26
Es wäre doch eine Möglichkeit die jeweilige Turnierrunde mit einem Zeitlimit wann diese beendet ist zu begrenzen, nicht beendete Spiele werden abgeschätzt, somit fürs Turnier gewertet, die nächste Runde kann starten und die Spieler können ihre Partie " in aller Ruhe" zu Ende spielen.

schach2018, 17/58, 07. Jan '26

schach2018 - 07. Jan '26
Nach welchen Kriterien legt man das Zeitlimit für jede Turnierunde fest?

toby84, 18/58, 07. Jan '26

toby84 - 07. Jan '26 Edited
Ich bin dafür, das von der ganzen runde abhängig zu machen und nicht von einzelnen gruppen. Sprich: wenn von der ganzen runde 80% der spiele durch sind, von 3 tagen auf 2 tage bedenkzeit runtergehen. Bei 95% runter auf 1 tag bedenkzeit.

Bei sieben tagen schlage ich 7/5/3 vor.

Und es sollte turniere geben, die das explizit nicht machen, damit langsamzieher auch turniere für sich haben.

@fair_player: mit abschätzen waren manche turnierleiter nicht glücklich. Das ist in grenzfällen sehr schwierig.

schach2018, 19/58, 07. Jan '26

schach2018 - 07. Jan '26 Edited
Die BZ, die zu Beginn eines automatisierten Turniers festgelegt und für die auch geworben wird, ist ein zuverlässiger Richtwert, an dem alle Teilnehmer sich orientieren.

Ändert man die BZ während des Turniers ab, so gilt sie plötzlich nicht mehr für alle Teilnehmer. Das ist in meinen Augen unfair gegenüber den Langsamziehern...

mr20, 20/58, 07. Jan '26

mr20 - 07. Jan '26
@schach2018: Richtig,während eines Turniers die Bedingungen ändern, ist nicht fair. Aber am Anfang des Turniers, die Reduzierung anzukündigen, ist OK.

Ich glaube, viele "Langsamspieler" werde es gar nicht merken. (siehe meinen Kommentar oben).
Für Spieler, die sich wirklich nicht jeden Tag anmelden, ist die Verkürzung von 3 auf 1 Tag zu stark.
Ich könnte mir eine Verkürzung von 3 auf 2 Tagen bei 90% laufenden Spielen von 2 Tagen auf 36h bei 98% als sinnvoll vorstellen. Evtl. könnte man bei der Berechnung nur Spiele von nicht beendete Gruppen zählen.

schach2018, 21/58, 07. Jan '26

schach2018 - 07. Jan '26 Edited
1. Ob mit oder ohne Ankündigung: Man nimmt den Langsamziehern das allgemeine Recht auf die für alle festgelegte BZ.

2. Entspanntes Schachspielen ist nicht mehr möglich:

Jeder kann zum Langsamzieher plötzlich werden, da die Verkürzung der BZ im Grunde von der Zusammenstellung der Turniermitglieder abhängig gemacht wird. In einem Turnier zählt man zu den schnellen, in einem anderen zu den langsamen Ziehern.

Die allgemeinen Langsamzieher wiederum haben dadurch in einem Turnier eine schnellere Ankündigung der Verkürzung der BZ als in einem anderen Turnier.
Das stresst!

toby84, 22/58, 07. Jan '26

toby84 - 07. Jan '26
"Ob mit oder ohne Ankündigung: Man nimmt den Langsamziehern das allgemeine Recht auf die für alle festgelegte BZ. "

Nein. Festgelegt ist die BZ, die in den turnierregeln steht, und die gilt ja auch für alle. Wenn da steht, dass man sich gegen ende des turniers beeilen muss, ist das legitim. Turniere mit abschätzen gab es ja auch schon vorher, auch das ist ja eine sonderregel, die ausschließlich für die langsamzieher gilt.
Obwohl es dabei um andere themen geht: auch im real-schach ist das oberste ziel des turnierleiters, den sauberen turnierablauf zu gewährleisten. Die rechte einzelner spieler sind diesem ziel unterzuordnen.

"In einem Turnier zählt man zu den schnellen, in einem anderen zu den langsamen Ziehern."

Wo ist denn das problem dabei, sich in den letzten partiezügen noch etwas zu beeilen? Ich glaube, hier gibt es viele spieler, die da mit freude dabei wären, nur um die sich ewig ziehenden rundenenden loszuwerden.

Und die echten langsamzieher sollen ja gerade eigene turniere mit dem alten modus bekommen. So auch alle, die einfach keine lust auf den neuen modus haben. Wo ist das problem? Tatsache ist doch, dass sich hier schon sehr oft darüber beschwert wurde, dass sich die runden in den turnieren zu lange ziehen. Die spieler, die sich da beschweren, wollen einen anderen modus. Was spricht dagegen, ihnen das zu gewähren?

schach2018, 23/58, 07. Jan '26

schach2018 - 07. Jan '26 Edited
1. Fernschach ist kein Nahschach. Es soll entspannt ablaufen.

In allen Turnieren (automatisch, manuell oder im Wiki) lockt als Prämie zum Schluss kein realer Geldbetrag, kein echter Pokal bzw. keine echte Medaile. Alle möchten nur spielen. Warum dann die Ungeduld?

2. Laut Threadüberschrift handelt es sich hierbei um ein automatisiertes Chessmailturnier.
Die wenigen Personen, die sich für die nächste Runde qualifiziert haben, müssen sich nicht einmal um die Partiestartmeldung kümmern (!). Sie müssen nur geduldig warten, bis die nächsten Spiele automatisch in der Spielübersicht erscheinen. Wozu zusätzlichen Stress verursachen?
Sich in Geduld üben sollte man auch lernen. Zusätzlichen Stress braucht niemand!

shaack, 24/58, 07. Jan '26

shaack - 07. Jan '26
Ich finde @schach2018 hat auch Recht. Mir sind solche Regelungen mit 90% etc. auch etwas zu kompliziert. Das ist relativ schwer verständlich und es wird Beschwerden geben, dass Spiele plötzlich beendet wurden. Ich vermute, es wird nicht funktionieren.

toby84, 25/58, 08. Jan '26

toby84 - 08. Jan '26
Dann wüsste ich nicht, wie der vorschlag von mr20 überhaupt umsetzbar ist, denn dieses problem wird man immer haben.

Was ist dann mit der visualisierung der zuggeschwindigkeit?

schach2018, 26/58, 08. Jan '26

schach2018 - 08. Jan '26
Ich habe den Beitrag dazu in diesem Link von Oli1970 quer gelesen:

/forum/thread/hBfQAMcw4ayU#posting-ZkKu17jlmN1P

Die Zuggeschwindigkeit als Maßstab erscheint mir persönlich in der Umsetzung zu kompliziert und recht aufwändig.

toby84, 27/58, 08. Jan '26

toby84 - 08. Jan '26 Edited
Warum? Da steht einfach nur eine zahl im profil. Was ist daran aufwändig? Was wer damit macht, bleibt jedem selbst überlassen.

Und wenn man das statt dessen automatisiert für spezielle turniere verwendet, dann steht da für den ausgeschlossenen: dieses turnier ist nur für spieler mit einer geringeren durchschnittlichen zuggeschwindigkeit.

Was ist daran schwierig zu verstehen?

jujuhehe, 28/58, 08. Jan '26

jujuhehe - 08. Jan '26
Mit in Geduld üben beim Schach habe ich kein Problem. Nur wenn ich mir monatelang - weil ja jederzeit die 2. Runde starten könnte - Kapazitäten bei meinen Spielen freihalte, finde ich auch nicht in Ordnung. In der Zwischenzeit hätte ich schon bei mindestens 3 weiteren Turnieren mitspielen können, zu denen ich auch schon eingeladen wurde von anderen SF, aber aus besagtem Grund ablehnte.
Ich habe auch kein Problem damit, mich selbst um Spieleinladungen zu kümmern. In der EL z.B. ist man auch an Zeiten gebunden. Wenn ich mich jetzt nicht täusche, ist auch die Dauer der einzelnen Partien vorgegeben.
Ich fände es gut, wenn es Turniere mit vorgegebener Zeitspanne gäbe und "freie" für diejenigen, denen die Dauer egal ist.

Schachskopf, 29/58, 08. Jan '26

Schachskopf - 08. Jan '26
Den Vorschlag von @jujuhehe finde ich gut. Wenn es neben Turnieren mit x Tage pro Zug noch welche mit einem festen Zeitbudget pro Partie gäbe, würde das die Planbarkeit der eigenen Turnierteilnahmen schon erleichtern.

Ottonormal, 30/58, 08. Jan '26

Ottonormal - 08. Jan '26
Derzeit sind hier im Fernschach alle Partien zeitmäßig pro Zug ausgelegt. Wie wäre es mit einer Regelung à la 20 Tage pro 10 Züge z.B.? Manchmal braucht man vielleicht ein wenig länger für einen Zug, dafür gehen andere Züge leichter von der Hand. Partien dauern selten länger als 50, 60 Züge, damit ist die Länge einer Partie gut abschätzbar.

toby84, 31/58, 08. Jan '26

toby84 - 08. Jan '26
Sowohl die gesamtbedenkzeit als auch x tage für y züge wurden aus gründen der schwierigen implementierbarkeit verworfen. Die werden also nicht kommen. Deshalb suchen wir ja alternativen.

brauna, 32/58, 08. Jan '26

brauna - 08. Jan '26
...vielleicht schafft es ja die KI, einen sinnvollen Implementierungsvorschlag zu machen für die GBZ. Unter weglassung von Urlaub, Schichtdienst und sonstigen Exoten. 😀

schach2018, 33/58, 08. Jan '26

schach2018 - 08. Jan '26
@ jujuhehe
Aktuell hast du 10 laufende Partien bei zwei gestarteten Turnieren.

Als Premiummitglied kannst du bis zu 50 Partien starten!

shaack, 34/58, 08. Jan '26

shaack - 08. Jan '26 Edited
Eine KI kann keine Konzepte erstellen oder kreativ sein. Das ist genau die Sache, die nur Menschen tun können. Eine "Gesamtbedenkzeit" ist leider ein sehr schwammiger Begriff. Zu bedenken ist, dass ein Schachspiel 2 Spieler/innen hat und jede/r hat eine Bedenkzeit. Ein Spiel kann eigentlich gar keine Gesamtzeit haben, wie soll das auf die Spieler umgelegt werden etc.

Wenn dann, wäre meines Erachtens höchstens eine Bedenkzeitregelung mit Inkrement möglich, wie "3 Tage +24h pro Zug, max 7 Tage" z.B.

Vabanque, 35/58, 08. Jan '26

Vabanque - 08. Jan '26
Nur komisch, dass das Konzept im Nahschach seit ca. 150 Jahren gut funktioniert und noch nie ein Spieler gesagt hat, dass er es nicht versteht ... und im klassischen Fernschach, das ich als Jugendlicher in den 80er Jahren (mit Postkarten) gespielt habe, waren es auch 10 Züge in 30 Tagen, und auch das hat funktioniert. (Eine Urlaubsregelung gab es auch.)

Schachskopf, 36/58, 08. Jan '26

Schachskopf - 08. Jan '26
Hallo shaack,

war unklar ausgedrückt von mir. Was ich meinte, ist eine maximale Gesamtzeit je Spieler für die ganze Partie. So wie früher im Turnierschach: 2 h für 40 Züge + 1h für den Rest, also konnte die Partie höchstens 6 Stunden dauern.
Gut, Urlaubsphasen kommen hier ggfs. noch dazu. Das macht die Planbarkeit der Turnierdauer dann vielleicht auch wieder zunichte...

Vabanque, 37/58, 08. Jan '26

Vabanque - 08. Jan '26
@Schachskopf: Genau so meinte ich das auch👍

jujuhehe, 38/58, 08. Jan '26

jujuhehe - 08. Jan '26
@schach2018

Das weiß ich, ist mir aber zuviel. Mehr als 20 Partien möchte ich nicht haben. Wenn jetzt die 2. Runde startet, habe ich 8 - 10 Partien mehr, je nachdem wieviele Spieler in einer Gruppe sein werden.

Schachschwachi, 39/58, 08. Jan '26

Schachschwachi - 08. Jan '26
Ich bin Langsamspieler, ohne Partien unnötig zu überziehen. In Turnieren mit 3Tagen/Zug bin ich regelmäßig der Letzte.

Bei einer Bedenkzeitreduzierung würde ich nicht mehr an solchen Turnieren teilnehmen können. Das wäre Schade, weil viele gute Turniere mit dieser Bedenkzeit laufen.

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Als Gesamtbedenkzeit würde ich folgende Regelung gut finden (die etwa gleichschnell wäre):

a) Sobald man dran ist läuft eine Uhr herunter. Man hat 20 Tage für die ersten 10 Züge, 20 für die Züge 11-20 usw.

Da bräuchte man auch kein maximales Limit von 3 Tg/Zug und kann bspsw. auch ein Wochenende gut überbrücken. D.h. das ausgereizte Maximum ist dann 40 Tage für 10 Züge (beide Spieler haben 20 tage) und z.B. 240 Tage für 60 Züge. Das ist immerhin 2/3 von der voll ausgereizten 3 Tage Bedenkzeit.

b) Von mir aus könnte man (mit Bauchschmerzen) daran auch eine zusätzliche Maximalbedenkzeit von 120 Tagen pro Person festmachen. Damit könnte ich als Spieler noch Leben und es wäre der feuchte Traum jedes Turnierorganisators.

c) Urlaub sollte nicht in diese Regelungen einfließen. Dieser ist sowieso begrenzt und könnte im Notfall von uns Langsamspielern als Notnagel verwendet werden.

Gruß Justus

KroMax, 40/58, 08. Jan '26

KroMax - 08. Jan '26
In den wiki - Turnieren habe ich mal den Preis der "Roten Laterne" ausgeschrieben, denn nach meiner Erafhrung hat mr20 völlig recht.
Viele Spieler wissen gar nicht, dass sie gerade mit einer Partie den gesamten Laden aufhalten, sondern ziehen lediglich immer da, wo die Zeit am geringsten ist.
Das mache ich selber auch so.

Vllt reicht zunächst ein netter Hinweis durch chessmail selbst, dass man mit entsprechender Partie gerade den Start der nächsten Runde verhindert und darum bittet, hier priorisiert zu ziehen.
-->"Rote Laterne" an der Partie oder sowas ähnliches, ähnlich wie die Weihnachtsmütze beim Springer.

Beste Grüße

shaack, 41/58, 08. Jan '26

shaack - 08. Jan '26
Das ist eine ganz interessante Idee. Einfach auf die Vernunft der Teilnehmer zu setzen und davon auszugehen, dass sie es gar nicht wissen.

toby84, 42/58, 09. Jan '26

toby84 - 09. Jan '26
Dann wäre es wohl auch sinnvoll, die spiele mit laterne früher bei "nächstes spiel am zug" anzeigen zu lassen. Das wurde ja sowieso schon mal vorgeschlagen.

shaack, 43/58, 09. Jan '26

shaack - 09. Jan '26
Ja, das macht Sinn. Laternen werden dann automatisch angezeigt oder von den Turnierleitern gesetzt.

KroMax, 44/58, 09. Jan '26

KroMax - 09. Jan '26
Schon automatisiert würde ich sagen.
Und auch nur wirklich die eine Partie, die alles aufhält.
Nicht mehrere Laternen pro Runde.

Beste Grüße

shaack, 45/58, 09. Jan '26

shaack - 09. Jan '26 Edited
Bei @jujuhehe sind es 2 Partien, die alles aufhalten, glaube ich... und da sind wir wieder bei konzeptionellem Aufwand (den einem keine KI abnehmen kann).

KroMax, 46/58, 09. Jan '26

KroMax - 09. Jan '26
Ja. Auch der Zeitpunkt ist nicht so leicht zu definieren.

Meiner Ansicht nach, darf es wirklich nur eine "Rote Laterne" pro Runde geben, die natürlich auch wieder gelöscht wird, wenn die nächste Runde begonnen hat.

Ich weiß sonst nicht wo das enden soll und eine BZ soll ja schon gelten.
Immerhin hält sich der Spieler ja grundsätzlich an die BZ.

Vllt hilft es auch nicht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es bei ca. drei von vier Spielern hilft, wenn ich sie freundlich per Mail, nicht auffordere schneller zu ziehen, sondern ihnen sage, dass ihre Partie die letzte Partie ist.

Grüße

schach2018, 47/58, 09. Jan '26

schach2018 - 09. Jan '26
Es steckt nicht immer eine böse Absicht dahinter, wenn jemand ein Turnier als letzter verzögert.

Ja, was KroMax schreibt, kann ich bestätigen. Nach Beobachtung einiger Tage habe ich einmal einen Spieler darauf hingewiesen. Dieser hat anstandslos die Partie beendet.

mr20, 48/58, 09. Jan '26

mr20 - 09. Jan '26 Edited
Die Funktion "nächstes Spiel am Zug" springt zu dem Spiel mit der kürzesten Restbedenkzeit.
Spieler, die diese Funktion regelmäßig nutzen (und viele Spiele haben), laufen Gefahr, dass ihre Spiele die letzten in einem Turnier sind.
Vielleicht können wir diese Funktion "nächstes Spiel am Zug" so anpassen, dass Partien, die die letzten in einem Turnier sind eine höhere Priorität bekommen und damit früher angezeigt werden.
Damit könnten wir Turniere etwas beschleunigen, ohne die Bedenkzeit verändern zu müssen.

jujuhehe, 49/58, 09. Jan '26

jujuhehe - 09. Jan '26
Das mit der Laterne finde ich auch nicht schlecht.
Und ja, es sind 2 Spiele - weiß und schwarz, gleiche Gegner.
Kann gut sein, daß den beiden gar nicht bewußt ist, hier ein Turnier seit vielen Wochen zu verzögern, ich unterstelle niemanden eine böse Absicht.

manucoding, 50/58, 09. Jan '26

manucoding - 09. Jan '26
Dann schreibt sie doch einfach mal an! Ist das nicht auch die Aufgabe eines Turnierleiters? Einfach mal mit den Betroffen reden, anstatt zu Rätsel warum sie sich so Verhalten, wie sie es tun.

shaack, 51/58, 09. Jan '26

shaack - 09. Jan '26
Ja, das ist was dran. Statt Laterne wäre auch eine Nachricht möglich.

toby84, 52/58, 09. Jan '26

toby84 - 09. Jan '26 Edited
das passiert doch schon:

"Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es bei ca. drei von vier Spielern hilft, wenn ich sie freundlich per Mail, nicht auffordere schneller zu ziehen, sondern ihnen sage, dass ihre Partie die letzte Partie ist."

die frage ist, was mit dem letzten viertel ist. ein hinweis von chessmail könnte offizieller interpretiert werden, er ist permanenter sichtbar und priorisiert die entsprechende partie. außerdem nimmt das den turnierleitern arbeit ab.

erweitert: und es verringert den daten-müll durch mails, die damit wegfallen ;)

schach2018, 53/58, 09. Jan '26

schach2018 - 09. Jan '26 Edited
Statt "Rote Laterne" könnte man ein dickes, fettes, rotes Rufzeichen ❗ nehmen.

mr20, 54/58, 09. Jan '26

mr20 - 09. Jan '26
Spieler, mit "nächstes Spiel am Zug" die Partien auswählen, werden die Markierung nie sehen, geschweige denn sich davon beeinflussen lassen.

shaack, 55/58, 09. Jan '26

shaack - 09. Jan '26
chessmail könnte auch eine automatische Nachricht senden, wenn es das letzte oder eines der letzten beiden Spiele einer Runde ist.

schach2018, 56/58, 09. Jan '26

schach2018 - 09. Jan '26 Edited
@mr20
Schauen die Spieler mit "nächstes Spiel am Zug" niemals die Spielübersicht an?

mr20, 57/58, 09. Jan '26

mr20 - 09. Jan '26
@schach2018:Ich vermute, dass sie das eher selten tun. Ist aber Spekulation aus punktuelle Beobachtungen.
Spieler, die wenig auf Nachrichten reagieren (siehe Post von toby), werden auch Markierungen nicht besonders beachten.

Ich habe gerade 32 laufende Partien. In der Spieleübersicht sind sie nach Bedenkzeit geordnet. D.h. ich sehe auf dem Handy die etwa 10-15 drängensten Partien. Davon sind viele grün, ich brauche also gar nicht zu scrollen, um eine spielbare Partie zu finden.

Ich habe keine Auswertung über das Benutzerverhalten auf Chessmail. Sie könnte Aufschluss geben, wie wir das diskutierte Problem lösen könnten.

schach2018, 58/58, 09. Jan '26

schach2018 - 09. Jan '26 Edited
Könnte man nicht alle drei Möglichkeiten miteinander kombinieren?

1. Vorschlag von @mr20 oben:
>>Vielleicht können wir diese Funktion "nächstes Spiel am Zug" so anpassen, dass Partien, die die letzten in einem Turnier sind eine höhere Priorität bekommen und damit früher angezeigt werden.<<

2. "Rote Laterne" bzw. "rotes Ausrufezeichen" hinter den BZ

3. automatische Benachrichtigung als letzte Option