Lösungen zu 'Schachaufgaben' (und auch die Aufgabenstellungen) sollten eigentlich möglichst eindeutig sein ... ich habe für meine eigene Reihe 'Aus Partien' auch schon eine Reihe von wirklich hübschen Wendungen aussortiert, weil sie mir wegen Nicht-Eindeutigkeit für eine Aufgabe nicht geeignet schienen (manche der Beispiele haben dann noch in den 'Schachgedanquen' Verwendung gefunden). Darin liegt eben auch die Arbeit der Auswahl. Diese Arbeit findet hinter den Kulissen statt und ist der Lösergemeinde ja nicht sichtbar. Aufgaben 'aus Partien' sind so gesehen noch etwas schwieriger zu finden und zu stellen als Schachprobleme ('Matt in ... Zügen'). Aber auch bei letzteren sollte man erstmal selber gelöst haben, um die Schwierigkeit in etwa einschätzen zu können.
Bei obigem habe ich erstmal gar keine Idee. Schwarz hat ja 2 Leichtfiguren für Turm und Bauer, also eher einen leichten materiellen Vorteil, seine Stellung ist allerdings mit dem etwas unsicheren König und dem inaktiven Turm a8 ein wenig 'komisch'. Sollte es da wirklich eine eindeutige Methode geben, Remis zu halten? Braucht es wirklich einen 'Kniff', und worin sollte dieser bestehen?🤔
Es ist natürlich als Aufgabensteller schwierig, zielführende Tipps zu geben, ohne zu viel zu verraten ('spoilern'). Auch in Büchern schlagen die Hinweise mal zu sehr nach einer der beiden Seiten aus. Aber ohne irgendeinen Hinweis dürfte die Community mit diesem Beispiel wohl eher überfordert sein.
Vielleicht haben ja die SF toby84 und cutter geeignete Ideen.