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Schachaufgabe des Tages hakt

Tschechov - 31.07.20    

Die Schachaufgabe des Tages läßt sich nicht bedienen, es ist kein Ziehen möglich. Liegt´s an mir (Windows 8.1, Explorer: Chrome)? Nun ja, die Aufgabe ist sowieso wieder mal ziemlich leicht lösbar, da braucht´s kein Ziehen...

macmoldis - 31.07.20    

Funktioniert bei mir , alle drei Aufgaben, am Desktop-PC wie auch mobil

Tschechov - 31.07.20    

Dann bin "ich" es wohl.

shaack - 31.07.20    

Ich glaube, man kann nur die Figur ziehen, die die richtige ist. Da dieses "Ding" nicht von chessmail ist, können wir nichts machen, ausser die Schachaufgabe des Tages mal selbst zu erstellen.

Tschechov - 31.07.20    

>>Nun ja, die Aufgabe ist sowieso wieder mal ziemlich leicht lösbar, da braucht´s kein Ziehen...<< Ich hatte einfach fehlgezogen. Prinzipiell kann man schon auch falsche Züge machen, hier ging das aber nicht, da der König ja erst mal aus dem Schach raus muß (das hatte ich übersehen).

shaack - 31.07.20    

Ah, das erklärt es.

Vabanque - 01.08.20    

Das generelle Problem bei diesen 'Schachaufgaben des Tages' ist doch, dass Analysieren auf dem Brett nicht möglich ist. Einen 'falschen' (also nicht zur offiziellen Lösung gehörenden) Zug kann man machen, ja, aber wie von einem Gummiband gezogen schnellt die Figur dann zur Ausgangsstellung zurück. Und auch bei 'richtigen' Zügen bekommt man nur den vom System ausgedachten Gegenzug, man kann keine Alternativen analysieren. Das Gleiche gilt für die 'Endstellung', wo m.E. manchmal einfach zu früh abgebrochen wird und noch weitere Züge zur Klärung der Lage vonnöten wären.

Vabanque - 01.08.20    

Natürlich war in diesem konkreten Fall das Problem ein anderes, SF Tschechov wollte ja einen illegalen Zug (König bleibt im Schach) machen. Aber statt dass ein entsprechender Hinweis angezeigt wird, lässt sich die Figur einfach nicht bewegen. Ebenfalls schlecht.

toby84 - 01.08.20    

das ziehen ist ja nur zur überprüfung der lösung gedacht. es ist ja nicht üblich, dass bei schachaufgaben auf dem brett herumgezogen wird.

eine informativere fehlermeldung bei ungültigen zügen wäre allerdings wirklich sinnvoll.

Vabanque - 01.08.20    

>>das ziehen ist ja nur zur überprüfung der lösung gedacht. es ist ja nicht üblich, dass bei schachaufgaben auf dem brett herumgezogen wird.<<

Das ist die Philosophie des 'Lösens vom Blatt', wie es zu meiner Zeit hieß. Bei komplexeren Aufgabenstellungen (die in den 'Schachaufgaben des Tages' freilich nur selten auftreten) eine ganz schöne Herausforderung ...

toby84 - 01.08.20    

da stellt sich wieder die frage der intention. oder aus der sicht des seitenbetreibers: des konzeptes hinter den aufgaben.

will ich für reale partien trainieren? dann ist das lösen von aufgaben ohne ziehen unumgänglich. denn in der partie kann ich auch nicht ziehen.

will ich nur zum spaß oder für fernschachpartien trainieren, schadet es nicht, wenn ich dabei die figuren ziehe.

im schachclub haben wir selbstverständlich vor der auflösung nie die figuren bewegt.

Hanniball - 01.08.20    

@ toby84

...nach Turnierende....nie analysiert im Club?
....dies finde ich nicht gut, denn es wird im Kreis erläutert, welcher Zug der richtige gewesen wäre, um die Partie zu gewinnen bzw. zu remisieren.....dadurch wächst man erst......

Vabanque - 01.08.20    

Naja, toby84 spricht von reinen Schachaufgaben, Hanniball von Partieanalysen.

Insofern haben beide Recht.

Aber wenn es ums Lösen von Studien geht, z.B. von Réti, Kubbel, Troitzky, Kasparjan, Korolkov ... dann soll mir das bitte jemand mal vormachen, wie er die vom Blatt löst, ohne Schachbrett und ohne Rumprobieren (wenn er die Aufgabe vorher noch nicht kennt) ... das schau ich mir gerne an ;-)

toby84 - 01.08.20    

ja bei partieanalysen haben wir natürlich viel hin und her gezogen. die frage ist, ob so etwas bei schachaufgaben sinnvoll ist. womöglich um ein besseres verständnis für solche stellungen zu erlangen. aber dieses ziel erscheint mir in der partieanalyse sinnvoller. denn das sind stellungen, in die man tatsächlich mal gekommen ist. die wahrscheinlichkeit ist recht hoch, dass man wieder in ähnliche stellungen kommt, sodass ein besseres stellungsverständnis einem dann zugute kommt.

in der schachaufgabe hingegen trainiert man m.e. eher die fähigkeit zur variantenberechnung.