Miscellaneous

Latest postings

Musik

Diagnose - 23.11.19    

Welche Musikalben sind die Besten aller Zeiten?

Vabanque - 23.11.19    

Ein Thema, was so kontrovers und schwierig ist wie Politik oder Religion, wenn auch nicht so brisant. In der Tat habe ich ein paar Leute gekannt, die Musik wie eine Art Ersatzreligion betrieben. Einer von ihnen gab später auch zu, dass er in der Musik 'mehr sehen wollte als wirklich darin enthalten war'. Er war übrigens Pink Floyd- und Jethro Tull-Fan. Ich damals auch.

Vielerlei Listen der 'besten Musikalben' aller Zeiten finden sich im Netz bzw. auch in Büchern. Manche davon wurden von Leuten mit einem bestimmten Geschmack zusammengestellt. Das kann ja nicht der Weisheit letzter Schluss sein, oder? Andere lesen sich, als ob sie (und sie sind es oft wirklich) aus einem Voting eines Gremiums entstanden sind, das aus Leuten mit völlig unterschiedlichen Geschmäckern bestand. Beide Möglichkeiten erscheinen mir wenig befriedigend.

Deswegen kann die Eingangsfrage m.E. nie objektiv, nur subjektiv beantwortet werden.

Für mich persönlich sind die Alben der Beatles sowie die frühen Alben von Pink Floyd, Procol Harum, Jethro Tull. King Crimson, Yes und Genesis nie mehr so wirklich übertroffen worden. Ich bin mir jedoch bewusst, dass diese Aussage meinen eigenen Musikgeschmack in den Vordergrund stellt, und dass es sicher auch viele Arten von Musik gibt, die auf gleichwertigem Niveau sind, meiner Präferenz aber nicht entprechen, weil sie ganz andere Musikrichtungen beinhalten.

Jellycube - 23.11.19    

Beatles- The White Album

Famulus - 23.11.19    

Habe hunderte CD, höre aber nur wenige und meistens dieselben. Geht sicher vielen so, je nach Stimmung: Bach, Van Morisson, Lou Reed, Neil Young, Peter Gabriel u.a.
Bestes Album? Unmöglich zu sagen.

mattin2 - 23.11.19    

Die besten Musikalben aller Zeiten?
Diese Frage hat für mich immer die Musikzeitschrift Rolling Stone beantwortet.
Und wenn einer das bestimmen kann, dann der Rolling Stone ;-)
Hier sind die ersten 10 Plätze:
Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band, The Beatles
Pet Sounds, The Beach Boys
Revolver, The Beatles
Highway 61 Revisited, Bob Dylan
Rubber Soul, The Beatles
What’s Going On, Marvin Gaye
Exile on Main St., The Rolling Stones
London Calling, The Clash
Blonde on Blonde, Bob Dylan
The Beatles, The Beatles
Insgesamt findet man da eine Liste der 500 besten Alben.

aguirre - 23.11.19    

Amigos "Babylon" :-)

andre.gilet - 23.11.19    

The Beatles/Stgt Peppers lonely hearts club band 1967

mattin2 - 23.11.19  

...hast die Liste der ersten 10 vom Rolling Stone nicht gelesen!?

Vabanque - 23.11.19    

Diese Liste hatte ich auch schon mal verlinkt.

Sie wird aber (mit Recht) auch stark kritisiert, weil die darin enthaltenen Musikrichtungen nicht breit genug gestreut, und die Beatles stark überrepräsentiert sind.

Allerdings sind die 4 gelisteten Beatles-Alben (bei 'The Beatles' handelt es sich übrigens um das White Album) schon absolut herausragend, und auch so unterschiedlich, dass die Einbeziehung aller vier durchaus Sinn macht. Aber vielleicht doch eher in einer Liste der 100 besten, nicht der 10 besten Alben.

Übrigens sind diese 4 Beatles-Alben die einzigen der insgesamt 10 gelisteten Alben, die ich besitze. (Und das bei Hunderten von CDs und LPs.)

Von den Stones habe ich ein paar andere Alben (das gelistete kenne ich gar nicht), von den anderen Interpreten besitze ich nichts, sie passen nicht in mein musikalisches Beuteschema ;-)

Botvinnik_1 - 23.11.19    

Das große Problem ist, wie man begründen soll, dass ein Album besser ist als ein anderes, dass eine Band besser ist als eine andere.

In den 80er Jahren versuchte ich meiner jüngeren Schwester vergeblich zu 'beweisen', dass Alan Parsons Project besser ist als Modern Talking. Sie vertrat den gegenteiligen Standpunkt (inzwischen freilich nicht mehr) :-))

Was objektiv messbar ist, ist der Einfluss, den Bands und Musiker auf andere Musiker oder generell auf die Kultur und die Nachwelt ausgeübt haben. Unter diesem Aspekt steht 'Sgt. Pepper' von den Beatles schon zu Recht ganz oben auf den meisten dieser Listen, da dieses Album ganze Heerscharen anderer Musiker beeinflusst hat. Inzwischen ist es bei mir aber vielleicht das Beatles-Album geworden, das ich mir schon am längsten nicht mehr angehört habe, warum auch immer.

Vabanque - 23.11.19    

Was für den einen das beste Musikalbum ist, ruft in dem anderen nur blankes Entsetzen hervor, oder er kennt es schlicht und einfach nicht.

Muss ich mir jetzt z.B. Sorgen machen, dass mir von der obigen 10er-Liste zwei Musiker überhaupt nichts sagen? (Welche zwei sind das jetzt wohl ... )

Vabanque - 23.11.19    

Und mehr noch, sollte ich mir diese beiden Alben jetzt anhören?

PSK17 - 23.11.19    

Bei Politik kann man sich wenigstens darüber streiten, an welcher Stelle das Herz sitzt..aber bei der Musik? In welchem Jahrhundert anfangen? Musik ist althergebracht und ein ständiger Begleiter der Menschheit. Die angepriesenen Protagonisten in den kürzlich immer wieder aufflammenden Diskussionsbeiträgen hier fanden alle in der ungefähren Zeitspanne T-50 bis T-30 Jahren statt. Musik ist zu stark geschmacksabhängig, als dass man da eine All-Best-Ever-Liste aufstellen könnte. Natürlich sind die Beatles und Rolling Stones prägend und wegweisend gewesen, aber auch sie hatten ihre Vorbilder, die ihren Stil prägten.
Was ist mit der klassischen Musik? Eines meiner Lieblingsstücke ist der Kanon in D-Major von Pachelbel. Oder die modernen Interpreten klassischer Musik? Ludovico Einaudi oder Lang Lang z.B.?
Mittlerweile spaltet sich die Musik in so viele verschiedene Stile auf, dass man gar nicht mehr hinterher kommt - World Music mit Manu Chao, Progressive mit The Prodigy, Trip Hop mit Morcheeba, Massive Underground etc., Ska mit Yellow Umbrella, Reggae mit den Althergebrachten wie Bob Marley (den ich immer wieder gern höre), Speed Metal mit Slipknot, und und und..
ich denke, die Diskussion ist hinfällig - vielleicht sollte man den Sinn hier dahin umdeuten, dass man anderen Empfehlungen aussprechen kann, was hörenswert ist :)

mattin2 - 23.11.19    

...gibt es hier überhaupt etwas, was nicht kritisiert wird?
Nein, es wird alles kritisiert - und ich bin ja auch dabei.
Ist doch ganz klar, dass die Beatles es waren, die die gesamter Erdkugel in den 60ern musikalisch in eine andere Richtung gedreht haben. Nach Elvis Presley (für die weiße Musik) und Ray Charles, James Brown (für die schwarze Musik).
Damals befanden sich viele Jugendliche im Zwiespalt zwischen den Rolling Stones und den Beatles. Ich fand beide absolut genial, entschied mich dann aber für den Soul und den Blues Am Blues waren für mich die Stones immer näher dran.
Meine erste Schallplatte: Die Beatles mit Tony Sheridan "My Bonnie" (My Bonnie Lies Over the Ocean). Durfte sie sogar einmal live im Star-Club in Hamburg erleben. Unvergesslich!
Doch dann gab es für mich nur noch die Rolling Stones (get off off my cloud).
Im Schwimmbad hatten wir immer unsere batteriebetriebenen Schallplattenspieler dabei. Wer die neuesten Scheiben der Stones auflegen konnte, neben dem lagen die schönsten Mädels auf der Decke. Neben mir lag im Sommer 1966 das schärfste weibliche Wesen der 8. Hauptschulklasse...
...Dagmar.


..mit ihren herrlichen Brüsten.
Danke Stones!

mattin2 - 23.11.19    

...was ich heute empfehle?:
"playing for change" (schau auf YouTube) - ein Projekt, dass Musiker der ganzem Welt miteinander verbindet, vom Kinderchor aus Afrika bis zum Gitarristen der Rollings Stones Keith Richards. Ein musikalisches Projekt für den Weltfrieden, dass mir jeden tag wieder deutlich macht, dass wir menschen - egal wo wir leben - die und die

mattin2 - 23.11.19    

...da ist etwas beim Speichern schief gegangen.

...Ein musikalisches Projekt für den Weltfrieden, dass mir jeden Tag wieder deutlich macht, ins Bewusstsein rückt, dass wir Menschen - egal wo wir leben - im Frieden miteinander leben können, weil wir alle die gleichen Wurzeln haben.

Vabanque - 23.11.19    

>>Was ist mit der klassischen Musik?<<

Und was ist mit Jazz? Der wird hier so gut wie gar nicht erwähnt. Ob New Orleans, Swing, Bebop, Hard Bop, all das ist schon genauso unsterblich wie Klassische Musik.

Natürlich kursieren im Netz auch etliche Listen der besten Jazz-Alben. Überflüssig, sie hier zu verlinken, jeder kann sie selbst ergoogeln.

Da kommen dann meine Favoriten wie Duke Ellington, Chet Baker, Charlie Parker, Miles Davis, Thelonious Monk ebenso vor wie vieles, das mir gar nichts sagt.

Und - in der Liste, die ich gerade aufgeklickt hatte - fehlten sträflicherweise auch ein paar Namen wie Louis Armstrong und Benny Goodman, trotz ihrer eminenten Bedeutung und des Einflusses, den sie hatten.

Daran sieht man mal wieder, wie ernst solche Listen genommen werden können.

Vabanque - 23.11.19    

>>Damals befanden sich viele Jugendliche im Zwiespalt zwischen den Rolling Stones und den Beatles.<<

Die Beatles galten mehr als Intellektuellen-Band, die Stones mehr als 'Proleten' (was ich jetzt bitte nicht als Wertung verstanden wissen will).

Ich konnte mit den Stones nie so sonderlich warm werden, trotz einer Reihe von Songs, die mir gefallen.

Beatles-Alben habe ich sehr oft gehört und höre sie immer mal wieder gerne, die Stones-Alben verstauben im Schrank.

Vielleicht zeigt sich darin auch noch entfernt der Einfluss meiner Mutter, die die Beatles akzeptierte und die Stones ablehnte. Ihr Vater (mein Opa) dagegen hatte ihr dazumal auch die Beatles verboten zu hören. Aber bei ihm durfte sie nicht mal Glenn Miller hören (was für die damalige Zeit aber auch wirklich schon heiße und schräge Musik war).

PSK17 - 23.11.19    

Den Jazz habe ich extra außen vor gelassen, macht er doch ca. 1/4 meiner Musik- Sammlung aus. Womit wir bei der Genderfrage wären.. was ist mit z.b. Nina Simone oder Ella Fitzgerald? Oder den Vorreitern des Jazz wie z.B. Django Reinhardt? Ein weites, wohl kaum abzuarbeitendes Feld.
Solange Maddin seine herrlichen Brüste bekommt, erfüllt die Musik jederzeit ihren Zweck ;)

mattin2 - 23.11.19    

Lieber Vabanque, mit deiner Einteilung Beatles = Intellektuelle und Stones = Proleten, liegst du für mich genau richtig. (Deshalb habe ich mich ja damals für die Stones entschieden ;-))
Aber am wohlsten fühlte ich mich in den 60ern beim Soul und beim Blues.
Damals lebte ich bei Heidelberg. Da hatte die US-Army ihr Hauptquartier. Deshalb gab es auch immer wieder Konzerte schwarzer Musiker (und die Drogen der damaligen Zeit ;-)). So konnte ich sogar Ray Charles und B.B.King live erleben. Für mich unvergessliche Erlebnisse.

mattin2 - 23.11.19    

Dir PSK17 sage ich:
mein Nachnahme ist Reinhardt und ich entstamme der gleichnamigen Zigeunerfamilie. Django oder auch Schnuckenack waren geniale Musiker.

mattin2 - 23.11.19    

"Music is a very deep ocean"
Taj Mahal (Bluesmusiker)

mattin2 - 23.11.19    

sorry: mein Nachname :-)

PSK17 - 23.11.19    

Ich bin leider zu jung um solch beeindruckende Referenzen anführen zu können. Allerdings kann ich Nirvana auflisten ( Anfang der 90er in Prag) und als Vorband von Philip Boa damals im Berlin eine gewisse Band namens Rammstein (damals: "Bitte wer??")

Vabanque - 23.11.19    

>>PSK17 - vor 13 Min.

Den Jazz habe ich extra außen vor gelassen, macht er doch ca. 1/4 meiner Musik- Sammlung aus. Womit wir bei der Genderfrage wären.. was ist mit z.b. Nina Simone oder Ella Fitzgerald? Oder den Vorreitern des Jazz wie z.B. Django Reinhardt?<<

Das Interessante ist, dass die weiblichen Jazzer (die es auch schon sehr früh gab, mindestens seit den 20ern) nahezu ausnahmslos Vokalistinnen waren. Oder kennt jemand eine Jazz-Trompeterin, Saxophonistin, Bassistin, Percussionistin etc.? Mittlerweile gibt es das sicher, aber in der Phase, die mich im Jazz fast ausschließlich interessiert (nämlich bis in die späten 50er oder frühen 60er, also alles VOR Einbruch des Free-Jazz), kenne ich keine. Pianistinnen vielleicht eher, z.B. war die von dir genannte Nina Simone ja nicht nur Vokalistin, sondern auch Pianistin, als die ich sie sogar mehr schätze (ihre Stimme mag ich nicht). Ella Fitzgerald habe ich früher mal rauf und runter gehört, ich mag nur ganz wenige Vokalisten im Jazz, habe fast nur instrumentalen Jazz im Schrank, aber Fitzgerald ist für mich DIE Ausnahme schlechthin.
Ja, der 'Gipsy-Jazz' von Reinhardt und später auch Grappelli hat schon auch seinen Platz in der Musikgeschichte, obwohl mich diese Art von Musik nach ca. 30 Minuten meist nervt - eine ganze CD kann ich mir da nur schwer anhören.

Vabanque - 23.11.19    

>>damals im Berlin eine gewisse Band namens Rammstein (damals: "Bitte wer??")<<
Da kommen wir zumindest für meinen Geschmack jetzt aber in eine ganz üble Ecke, und das nach den ganzen glanzvollen Namen davor ...

PSK17 - 23.11.19    

Das erste Mal kam ich mit Rammstein in Kontakt als ich 1995 mit 2 Clubkameraden auf dem Weg zu einem Schwimmwettkampf im 70km entfernten Gera war. 3 Leute verteilt auf knapp 6m Körpergröße in einem Lancia Ypsilon :D und dann Rammstein: Seemann mit vollem Bass: genial bei Ankunft

Jupp53 - 23.11.19    

Vorschlag:

Jim Hall - Concierto

Anhören und dann urteilen. Gibt es auf youtube.

Diagnose - 23.11.19    

Was sind denn die besten Krautrockalben?

aguirre - 23.11.19    

"dann stehst Du da, an der Laterrrrne, Träääääänen im Gesicht" :-)

Bei der Fragestellung Eingangs kann natürlich jeder seine Lieblingsalben angeben, da müsste schon genauer definiert werden, nach welchen Kriterien die "besten Musikalben" aller Zeiten benannt werden sollen.

Aber seis drum, mein "bestes Album" aller Zeiten:
"Exile On Main Street" Rolling Stones

Diagnose - 23.11.19    

Meines ist Tago Mago von Can.

Famulus - 23.11.19    

Welche h-moll Messe Aufführung wird bevorzugt?

Jupp53 - 23.11.19    

'Beste' kann es bei Kunst nicht geben, nur 'am besten gefallend', 'am anregensten', ...

Das Jim Hall Album oben hat erstens eine Super-Besetzung, diverse musikalische Schmankerl, die ich nicht aufzählen will, ist eine Brücke zwischen Jazz und Klassik. Dann habe ich dazu noch meine persönliche Geschichte.

In meiner Generation *53 wird wahrscheinlich jeder ein Beatles oder Stones Album zumindest als Kandidaten für die Liste haben.

Tommy - von The Who ist auch so ein Album. Die Geschichte des missbrauchten Jungen im Krieg und Nachkrieg und seiner Heilung ist meines Wissens in dieser Form und Qualität von keinem Künstler angegangen worden.

Ich weiß, es ist dikutabel. Aber Bach finde ich einmal so

https://www.youtube.com/watch?v=KoLQSi-D..

und dann so

https://www.youtube.com/watch?v=2GFL2ZF2..

am besten interpretiert.

Famulus - 23.11.19    

So geht es fein.

https://www.youtube.com/watch?v=-rMJdCI_..

Vabanque - 24.11.19    

Die Musik von Bach hält einfach alles aus, man kann sie auf historischen oder modernen Instrumenten klassisch interpretieren, in verschiedenen Tempi, man kann sie verrocken und verjazzen; man muss es nur jeweils auf seine Weise GUT machen.

Jacques Loussier hat das alles schon getan, bevor es den Begriff Crossover gab. Er hat es genial gemacht, weil die Originale klar durchschimmern, und trotzdem die Freiheit des Jazz deutlich wird.

Auch viele seiner anderen Klassik-Verjazzungen sind empfehlenswert, insbesondere - wie ich finde - die von Satie und Debussy, da die Harmonik des Impressionismus der des Jazz sowieso schon sehr verwandt ist.

Eugen Cicero (der Vater von Roger Cicero) verjazzte auch Bach, aber bevorzugt auch Romantiker wie Schubert, Chopin, Tschaikowsky und Liszt. Diese eignen sich ja eigentlich nicht so gut für diesen Zweck, Cicero hat aber - wie ich finde - das Maximum herausgeholt.

macmoldis - 24.11.19   +

Zitat: Die Musik von Bach hält einfach alles aus, man kann sie auf historischen oder modernen Instrumenten klassisch interpretieren, in verschiedenen Tempi, man kann sie verrocken und verjazzen; man muss es nur jeweils auf seine Weise GUT machen.
klappt übrigens auch mit der Musik der Beatles in alle möglichen Musikrichtungen, so auch in Stile von Bach

steige hier leider etwas spät ein ein, aber nochmal kurz zu obigen Beatles vs. Stones
https://www.kraftfuttermischwerk.de/blog..

eindeutig Beatles, als ich Kind war, galt Beatles- / Beatmusik einfach als Oberbegriff für allumfassend Musik, egal wer sie da gerade spielte

.... und bei den Beatles ist's dann geblieben
und klar Sgt. Pepper ist das Meisterwerk, aufgelegt wird aber meist das Weiße ... oder aber auch in Reihenfolge vorher Rubber Soul und Revolver
und ich hab selbst beim Anhören der Get Back Sessions (mit allen "Grausamkeiten") im vollen Umfang mehr Spaß, im Vergleich zu aktuellen Radiosendern

@Botvinnik_1, Sgt Pepper ruhig mal wieder anhören, empfehle hier mal die Neuabmischung zum 50. (2017) von Giles Martin , Sohn von George Martin


Stones mag ich eher die Live-Alben, da sind sie Klasse
ebenso beim Blues und in den frühen Jahren bin ich bald näher an den Stones
Beatles = Intellektuelle und Stones = Proleten?
Die Unterschiede sehe ich gar nicht so sehr auf dieser Basis (das ist nur das was draus gemacht wurde), Grund der Verschiedenheit sehe ich eher in den Musikvorbildern, woher sie ihre Quellen nahmen ... und was dabei herauskam war dann bei den Beatles das Thema Liebe, bei den Stones halt der Street Fighting Man

meine sonstigen Hörgewohnheiten sind so breit gefächert, Blues kommt aber immer irgendwie durch, insbesondere DDR-Blues, denn den hatten wir hier damals wohl alle



Eine Wahl "Bestes Musikalbum" fällt dann für mich so gesehen ohne die Beatles aus (die laufen außer Konkurrenz )

fällt schwer, weil es gibt wirklich viele, die den Titel verdienen, aus persönlicher Stimmung heraus ist's im Moment
Pink Floyd - Wish You Where Here
morgen kann's schon wieder ein ganz anderes sein

Vabanque - 24.11.19    

>>klappt übrigens auch mit der Musik der Beatles in alle möglichen Musikrichtungen, so auch in Stile von Bach<<

Ja, so eine CD 'Beatles go Baroque' mit Concerti Grossi nach Beatles-Songs im Stil von Bach, Händel und Vivaldi hab ich auch :-)

>>aufgelegt wird aber meist das Weiße ... oder aber auch in Reihenfolge vorher Rubber Soul und Revolver<<

Ganz unabhängig von der obigen 'offiziellen' Liste sind das auch immer meine drei Favoriten gewesen, obwohl ich alle Beatles-Alben mag. (Aber nicht alle Songs auf allen Alben.)

>>Eine Wahl "Bestes Musikalbum" fällt dann für mich so gesehen ohne die Beatles aus (die laufen außer Konkurrenz )

fällt schwer, weil es gibt wirklich viele, die den Titel verdienen, aus persönlicher Stimmung heraus ist's im Moment
Pink Floyd - Wish You Where Here<<

Eines von Pink Floyd hätte auch unbedingt in die Liste gehört ... ja, wahrscheinlich ist das auch mein liebstes ... weitere Favoriten sind 'Meddle' und natürlich 'Dark Side', auch die Animals finde ich entgegegen einer weit verbreiteten Meinung sehr stark, aber ich musste sie öfters hören, um zu dieser Einschätzung zu kommen, sie erschließt sich dem Hörer halt nicht so unmittelbar.

Ansonstens ist das Album, das mich musikalisch am stärksten geprägt hat:

'A Night at the Opera' von Queen.

(Kein anderes Album von Queen kommt da mehr ran, obwohl ich - ebenso wie bei den Beatles - auch alle Queen-Alben mag.)

Jupp53 - 24.11.19    

Langsame Entscheidungen bei mir ...

Louis Amstrong plays W.C.Handy

ist eine Empfehlung von Haruki Murakami aus Kafka am Strand. Er meinte, man solle das an einem schönen Sommerabend mit einem Glas Wein anhören. Der Mann versteht was von Musik und vom Leben! Es ist mit zunehmenden Alter schwer neue Lieblingsalben in sich zu entwickeln. Die Interpretation des St. Louis Blues ist ein Kandidat für das beste Lied, wobei das noch schwerer ist.

Turbohans - 28.11.19  

AC/DC, Peter Maffay...