Chess problems

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Studie von Kashdan und Horowitz

Alapin2 - 17.02.21    
Weiß am Zug

Weiß zieht und gewinnt!
Vom amerikanischen Grossmeister Kashdan kenne ich 2 Partien, die mich in meiner Jugend fasziniert haben :
Eine Schwarzpartie gegen Shiff (Siff?) und ein Weißsieg gegen Salo Flohr, am Ende mit Hilfe von "Polerios Eckenspiel".
Ein Fall für Internet - Rechercheure... Ich selbst habe die entsprechenden Bücher leider mal verliehen (eins war "Freude am Schach")...
gammapappa - 18.02.21    
Schöne Studie, aber sehr schwer. Ich habe sie ohne Hilfsmittel nicht lösen können.
Alapin2 - 18.02.21    
gammapappa : fand ich auch schwierig, ist allerdings irgendwie auch relativ.
Was da matun unter "Leichte Kost" (!!) serviert hat, habe ich auch noch nicht raus. M
matun - 18.02.21    
@Alapin2
In den Thread "Leichte Kost" stelle ich Mattaufgaben mit überschaubarer Zahl von Figuren, 7 und weniger. Diese s. g. Miniaturen sind sicherlich leichter zu "durchschauen" als Probleme mit 15, 20 oder mehr Figuren. Übrigens solche Mattaufgaben sind bei breitem Publikum sehr beliebt. Etwas knobeln muss man schon.
Ich habe mir auch diese Studie hier angeguckt, und obwohl nur 5 Figuren würde ich sie in einen Thread "Schwere Kost" einordnen.
Vabanque - 18.02.21    
Ich finde meistens gerade diese Miniaturen, vielleicht wegen des vielen leeren Raums, besonders anspruchsvoll.
Alapin2 - 18.02.21    
matun : Ich finde es total Klasse, daß Du uns hier regelmäßig mit Schachproblemen fütterst! Mein Kommentar beinhaltete keinerlei Kritik an Dir, im Gegenteil, immer nur einfach wäre langweilig.
Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, daß "leicht" oder "schwierig" auch subjektiv völlig verschieden empfunden werden kann.
Ich selbst habe anscheinend Schwierigkeiten bei Schachproblemen, wo der schwarze König allein oder fast allein auf weiter Flur steht.
Unterbewusstsein : Als ehemaliger "Nur Partiespieler" empfinde ich es wohl als egal, wann der einsame König sein Leben aushaucht. Man könnte sich ja auch erst 3 Springer holen... (running gag!)
matun - 18.02.21    
@Alapin2
Nein, ich habe das auch nicht als Kritik verstanden.😎
Hier hat sich die Gelegenheit geboten, zu erklären, was hinter dem Namen "Leichte Kost" steckt.
Alapin2 - 19.02.21    
Bitte um Kommentar, wann ich auflösen soll. Ich fand die "Eingangssperre" für den schwarzen König schon sehr lehrreich! (Springer am Rand bringt Freude, oder wie war das noch?)
toby84 - 19.02.21    
springer am rand bringt freude und schand (abhängig von der beobachterperspektive)
gammapappa - 19.02.21    
Kleiner Tipp für die, die noch knobeln:
Man denkt zuerst, Springer und Bauer stehen so gut, die müssen erst mal auf ihrer Position bleiben und man probiert mit dem König.
Aber die gute Stellung der beiden läßt sich sogar noch verbessern.
Alapin2 - 21.02.21    
Auflösung : 1) Sb3 Kb4 2) Sa1!! a5 3) Ke7 a4 4) Kd6 a3 5) Sc2+ Kb3 6) ba3: und gewinnt!
Wie schon erwähnt : Ich war erstaunt über die Aussperrung des sK von 2 "Randfiguren"!
toby84 - 21.02.21    
sollte der königsmarsch nach c1 nicht noch berücksichtigt werden? oder übersehe ich da was triviales?
Alapin2 - 21.02.21    
toby: In dem Moment, wenn der sK auf c1 auftaucht, steht der weiße König auf c5(der ist auch gelaufen) und b2-b4 wird möglich. Mit weißem Gewinn.
patzer0815 - 21.02.21    
Tolle Studie, hatte da eine Blockade 2.Sa1 überhaupt zu überlegen, aber der sichert hier tatsächlichen den halben Punkt mehr.
toby84 - 22.02.21    
@alapin: wenn schwarz mit Kc4 startet, steht der weiße König dann erst auf d6. aber wenn man b4 spielt reicht das trotzdem. b3 war mein fehler.
Alapin2 - 22.02.21    
toby: Du hast Recht, König ist erst auf d6, und es reicht gerade eben noch.