Chess problems

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Trick für Partiespieler 3

Alapin2 - 14.01.21    
Weiß am Zug

aktuelle Stellung nach 1)...Kg7 2) Kd3
Alapin2 - 15.01.21    
Nochmal an dieser Stelle :
1) Mit welchem Manöver hält Schwarz am Zug Remis?
2) Wie gewinnt Weiß, wenn Schwarz am Zug versucht, mit 1)...Ta4 den weißen König auf der 3.Reihe abzuschneiden?
Vabanque - 17.01.21    
Ich muss sagen, dass ich hier immer noch nicht durchblicke.

Weiß läuft doch zunächst mit seinem König zum schwarzen Turm, bis diesem nichts mehr übrig bleibt außer Schachs von hinten. Damit kann er aber letztlich nicht verhindern, dass der weiße König zu seinem eigenen Bauern gelangt, um den Ta8 abzulösen.

Durch das Schlupfloch a7 entsteht schließlich folgende Stellung:

Schwarz am Zug


Bisher durfte Schwarz seinen König wegen des Umgehungsmanövers a7 nebst Th8 ja nie annähern. Jetzt kann und muss er es, weil Weiß einfach Tb8 nebst Kb7 droht und dem schwarzen Turms dann Schachs nichts mehr nützen würden.

Nach den weiteren Zügen Ke7 Tb8 Ta2 Kb7 Tb2+ geht der weiße König nach a8, und wir haben das:

Schwarz am Zug


Nach Ta2 kann Weiß jetzt a7 spielen und es ist aus, weil Kb7 kommt, z.B. Kd7 (ein Tempo zu wenig!) Kb7:

Schwarz am Zug


Und wieder nützen dem schwarzen Turm keine Schachs mehr: Tb2+ Ka6 Ta2+ Kb6 Tb2+ Kc5, und der Bauer verwandelt sich.

Vielleicht trägt dies ja zur Antwort auf deine 2. Frage bei. Die Antwort auf die 1. Frage (wie hält Schwarz am Zug remis) weiß ich nicht.
Alapin2 - 17.01.21    
Dank Vabanque ist die zweite Frage ja ausführlich und anschaulich beantwortet
worden. Aber, wie hält Schwarz, von der Ausgangsstellung ganz oben aus, denn jetzt remis??
Vabanque - 17.01.21    
Ja, das ist ja genau das Problem ...
Alapin2 - 17.01.21    
Gebt Bescheid, ob oder wann ich auflösen soll.
Vabanque - 17.01.21    
Ach so, vielleicht habe ich ja bloß Tomaten auf den Augen und es ist ganz einfach.

Schwarz kann ja mit Tc5 verhindern, dass der weiße König zum a-Bauern gelangt. Stößt Weiß den a-Bauern nach a7 vor, geht der schwarze Turm auf die a-Linie zurück, ebenso wenn Weiß seinen Turm von der a-Linie entfernt. Geht der weiße König auf den schwarzen Turm zu, kann er sich immer weiter so auf der c-Linie aufhalten, dass der den weißen König von seinem Bauern abschneidet und gleichzeitig jederzeit bei Bedarf auf die a-Linie zurückkehren kann.

Klappt das alles so oder ist da irgendwo ein Denkfehler?
Alapin2 - 17.01.21    
Der Turm muss einfach "grundsätzlich" woanders stehen!
Vabanque - 17.01.21    
Ja, wo muss er denn nun stehen?
Vabanque - 17.01.21    
Außer dem Abschneiden des weißen König vom eigenen Bauern fällt mir nun wirklich keine weitere Idee ein.
Alapin2 - 17.01.21    
Der Turm muss den Bauer von der Seite angreifen. Das kriegt er hier mit Tempogewinn gerade eben noch hin. Näheres bei Gelegenheit!
Vabanque - 17.01.21    
Auf die Schnelle habe ich dazu jetzt auch in meinen Büchern nichts finden können. Aber ich habe ja auch nur 'Schnulli-Endspielbücher' und keinen Awerbach oder gar Chéron :-)
Alapin2 - 17.01.21    
Vabanque : Den Tipp hast Du jetzt ja, probiere es doch einfach mal aus. Bitte, Vabanque!
Vabanque - 17.01.21    
Kann das nicht mal jemand für mich übernehmen? In anderen Threads sind doch manche User auch schnell mit einer widersprechenden Antwort auf meine Ergüsse dabei ;-)

Offenbar war meine obige Idee ja falsch, trotzdem hat der entsprechende Beitrag weder ein Minus noch regt sich der große Widerspruch in der Community, außer von dir, SF Alapin :-)
Alapin2 - 17.01.21    
1) Wir sind inzwischen weit weg von den "einfachen Tricks".
2) Ich weiß das nur zufällig, weil ich mehrfach ähnliche Stellungen hatte.
3) Die Stellung ist sogar mit einem weiteren Randbauern auf der H-Linie, meinetwegen auf h4, remis.
4) Wer es kompliziert mag, in den nächsten Tagen mehr.
5) Etwas einfacher zum anfuettern :1) Td5+ nebst Td6 und seitlicher Angriff auf den Bauern. Damit wird die von Vabanque erwähnte Gewinnmethode erstmal vereitelt.
Vabanque - 17.01.21    
>>3) Die Stellung ist sogar mit einem weiteren Randbauern auf der H-Linie, meinetwegen auf h4, remis.<<

Ach sowas gab's ja auch noch, Remis gegen beide Randbauern, oder sogar gegen den h- und f-Bauern bzw. den a- und c-Bauern. Aber in der Praxis könnte ich sowas nie halten, selbst wenn ich wüsste, unter welchen Bedingungen das Remis möglich ist bzw. wie die Methode geht.
Alapin2 - 19.01.21    
Wollte eigentlich gerade die Lösung bringen, wie in der Ausgangsstellung hier ganz oben schwarz am Zug Remis hält. Vorher nochmal kontrolliert und... wohl doch verloren. Also neu: 1) Wie gewinnt Weiß nach 1)...Td5+ 2) Kc4 Td6.?
2)Wie hält Schwarz remis, wenn der w. K. Stattdessen auf e2(statt d3) steht?
Wer will, kann in diesem speziellen Fall gern mal ein Analyseprogramm benutzen, ich würde selbst wissen wollen, ob ich richtig liege!
P. S. : Die Ausgangsstellung war leider nicht nach Buch sondern nach Gedächtnis.
Alapin2 - 22.01.21    
Ausgangsstellung mit Ke2 statt Kd3, schwarz am Zug :
1)...Te5+ 2) Kd3 Te6!! Der Turm pendelt jetzt auf der 6.Reihe,bis der w. K. auf b5 auftaucht. Dann folgen Seitenschachs, bis der König wieder weit genug entfernt ist, dann geht der s. T. wieder zurück auf die 6.Reihe.Remis!!,sogar mit einem zusätzlichen weißen Bauern auf der H-Linie!