chessmail Forum

Unglaublich

Akagi - 01.12.19   +

Wie lange und unnötig die Chessmail Pokale gestretcht werden.
Und das mit völlig aussichtslosen, verlorenen Partien!
Beste Beispiele sind Pokal 3 (läuft seit 7!!!!! Jahren) und Pokal 11 zweite Runde Experten
Beide Parteien
Glückspilzz vs Einstein
Donzo vs Rusoran
sind seit Ewigkeiten entschieden!
Man sollte sie vom Server aus beenden.
Lieben Gruß an alle!

Famulus - 01.12.19    

10 Jahre und nur ein Zug??

Famulus - 01.12.19    

Sorry, gab mich verguckt. Dennoch sinnvolle Anregung.

wanderfreund - 01.12.19   +

Zum Kommentar von Akagi ist anzumerken: Es wäre sinnvoll jedem der Spieler 150Tage Bedenkzeit pro Partie zu geben somit wäre zumindest gewährleistet daß nach 10Monaten zumindest eine Gruppenphase beendet ist. Vielleicht läßt es sich von Shaack oder sonst jemandem auch so einrichten. In den 150Tagen BZ ist dann auch der Urlaub mit drin.

shaack - 01.12.19    

Ich finde zwei Bedenkzeiten pro Partie zu kompliziert, gibt es Möglichkeiten, wie man das mit einer Bedenkzeit machen kann?

Vabanque - 01.12.19    

Ähnlich wie beim Live-Schach (wo es Bedenkzeiten mit und ohne Inkrement gibt) wäre es dann halt auch im Fernschach so, dass man bei der Spiel-Einladung zwischen Bedenkzeiten pro Zug und Bedenkzeiten pro Partie wählen könnte.
Die Bedenkzeit 30Tage/Zug könnte ja wegfallen (oder auch beibehalten werden, falls sich genug Anhänger bzw. Verteidiger dieser Option finden), dann hätte man an Zeit/Zug die drei Optionen 24h, 3T und 7T, und zusätzlich kämen dann Bedenkzeiten wie das von SF wanderfreund vorgeschlagene 150T/Partie und noch zwei weitere Optionen für Zeit/Partie dazu (zumindest eine kürzere wie etwa 50T/Partie, vielleicht auch eine längere, falls dies gewünscht wird, man muss dabei aber bedenken, dass 150T/Partie ja eigentlich 300 Tage bedeutet, da jeder einzelne Spieler die 150 T. zur Verfügung hat). Urlaub zu nehmen müsste aber wahrscheinlich dann immer noch zusätzlich möglich sein.
Bei Turnieren könnte die Turnierleitung dann eine der Zeiten verbindlich für alle Spieler festlegen.

toby84 - 01.12.19   +

Aus meiner sicht wäre das ein segen für die turniere. Pro-zug-bedenkzeit wäre tatsächlich irrelevant für so ein system. Und selbst wenn man nach 2 monaten auf verlust steht und dann einfach 4 monate nicht zieht, wäre das egal in so einem system. Die gesamtdauer einer runde ließe sich nicht überziehen wie im moment mit einem zug pro woche auf hoffnungslosem posten.

Wer nur einmal die woche einen zug machen kann und an einen schnellzieher gerät, kommt in dieser variante auf 150/7=21 züge. Für solche spieler wird so ein turnier kaum spielbar sein. Aber wie gesagt kann man ja mehrere optionen anbieten. Ich bin sicher, dass die nachfrage nach schnelleren turnieren sehr hoch ist.

Vabanque - 01.12.19    

Gibt es eigentlich irgendwelche Statistiken, wie häufig jede Bedenkzeit (von den bisher angebotenen) gewählt wird?

Vabanque - 01.12.19   +

>>Wie lange und unnötig die Chessmail Pokale gestretcht werden.
Und das mit völlig aussichtslosen, verlorenen Partien!<<

Dieses Problem, dass in aussichtslosen Stellungen weitergespielt wird (manchmal sogar bis zum Matt) und damit nicht nur die Partie, sondern das ganze Turnier unnötig verschleppt wird, wurde ja auch schon oft diskutiert. Teilweise wird es dann durch Partie-Abschätzung gelöst, ein Verfahren, das dann aber auch heftigen Gegenwind erntet. In den oben genannten Beispielen dürfte aber wohl niemand ernsthafte Einwände gegen eine Abschätzung erheben können.
Wenn ein Spieler mit 1300 Punkten mit einer Figur oder gar der Dame weniger weiterspielt, so ist das völlig normal. Spielt aber jemand mit 2200 Punkten in einer Situation weiter, wo normalerweise sogar in der Kreisklasse aufgegeben wird, dann frage ich mich, welche Absicht er damit verfolgt. Diese Frage wurde hier natürlich auch schon oft gestellt, ich wüsste aber nicht, dass wir jemals eine Antwort darauf erhalten hätten.

shaack - 01.12.19   +

Wie wärs mit 7+1, 7+3, 7+7 als Bedenkzeiten?

shaack - 01.12.19   +

Oder 7+1, 100, 150

Vabanque - 01.12.19    

Die Option 7+1 finde ich sehr interessant. Das würde heißen, man hat eine Grundbedenkzeit von 7 Tagen, bekommt aber pro Zug einen Tag dazu. Das gäbe eine viel größere Flexibilität als ein 24h-Spiel, bei dem man verloren hat, wenn man mal einen Tag lang nicht online sein kann. 7+3 macht so gesehen vielleicht auch noch Sinn, aber 7+7? 7 Tage-Partien kann man doch bestimmt ohne Aufschlag spielen.
Auf jeden Fall gehen die neu vorgeschlagenen Optionen alle in die Richtung, sich die Bedenkzeit einteilen zu können, statt immer die gleiche Zugzeit zu haben. Und diese Flexibilität in der Zugzeit finde ich gut.

Schlafabtausch - 01.12.19    

Die grsamtbedenkzeit wird seit Jahren gefordert. Ich weiß auch nicht was daran so kompliziert sein kann? Egal, shaak muss es wissen. Jedenfalls würde es bei einer Abstimmung zum meist gewünschten Feature auf Platz 1 gewählt.mit Abstand. Und wäre ein echter.mehrwert für diese seite. Warum shaak das nicht umsetzen will ist ein Rätsel.

Vabanque - 01.12.19    

Nur er selbst kann uns seine Gründe dafür darlegen, wenn er es will. Ich würde sie auch gerne kennen ...

Hanswurst01 - 01.12.19    

@schlafabtausch:

shaack ist doch gerade dabei, es umzusetzen. Also maul nicht rum, sondern mach einen konkreten Vorschlag

Vabanque - 01.12.19    

Woraus schließt du, dass er schon dabei ist, es umzusetzen? Ich sehe es vielmehr so, dass er sich gerade mal vorsichtig an das Thema herantastet und das Terrain sondiert :-)

Vabanque - 01.12.19    

Aber das ist ja auch schon mal ein Schritt. Vielleicht dürfen wir bald Morgenluft wittern :-)

Hanswurst01 - 01.12.19   +

richtig,
und diese Sondierung dient der späteren Umsetzung. Also sollten wir zügig konkrete Vorschläge machen, damit shaack sich ein Bild machen kann, was mehrheitlich gewünscht ist.

Ich bevorzuge eine Gesamtbedenkzeit von 30 Tagen pro Spiel oder alternativ die von shaack angeregte 7 + 1 Regelung

Vabanque - 01.12.19    

Oder beides.

Hanswurst01 - 01.12.19   +

oder beides, genau.

shaack - 01.12.19    

Drei verschiedene Zeitmodis und eine unendlich sollten reichen.

shaack - 01.12.19   +

Ähnlich wie Life-Schach wäre 3+1, 50, 100, 150.

Vabanque - 01.12.19    

>>Drei verschiedene Zeitmodis und eine unendlich sollten reichen.<<

Unendlich? Also völlig ohne Zeitbeschränkung? Das macht m.E. keinen Sinn, weil man dann nie die Möglichkeit hat, ein Spiel zu beenden. Spiele können dann monate- und jahrelang ruhen, und man weiß nie, ob vom anderen noch mal was kommt oder nicht. Das halte ich nicht gerade für sinnvoll.
'Gefühlt unendlich' haben wir ja schon mit den 30-Tage-Partien. Züge, die man nach einem Monat nicht gefunden hat, findet man wohl auch später nicht mehr ...

trollinger - 01.12.19    

<<<shaack - vor 7 Min.
Ähnlich wie Life-Schach wäre 3+1, 50, 100, 150.>>>

Halte ich für fragwürdig! Bei '50' und etwas Zeit zum nachdenken kommt man als Spieler, der nicht ständig Online ist und trotzdem 'zügig' Fernschach spielt, durchaus mal in Zeitnot, bei höherer Zügezahl. Es kann nicht sein, dass man dann eine bei normalem Weiterspiel gewonnene Partie verliert, weil man 'über die Zeit gehoben wird'.
Spätestens nach 50 Tagen sollte also ein Inkrement von mindestens 6 Stunden/Zug (man will ja auch mal schlafen) eingebaut werden.

Auf einer anderen Schachseite wurde vor 15 Jahren, als mit Turnierspielen dort begonnen wurde, auf meinen Vorschlag ein Zeitsystem eingeführt, das seitdem ohne Probleme und Einwände läuft. Es hat 4 verschieden Zeitmodi, wie folgt:

'Blitz': 5 Tage / Inkrement 12 h (Max. Bedzeit, die durch Inkrement angespart werden kann: 10 Tage)
'Schnell': 10 T + 1 T/Z (Max. 20 T)
'Standard': 30 T + 1 T/Z (max. 45 T)
'Langsam': 30 T + 3 T/Z (max. 60 T)

So, oder ähnlich, hale ich es hier bei chassmail auch für sinnvoll. Auf jeden Fall sollte mMn ein Inkrement dabei sei.

Hanswurst01 - 01.12.19   +

shaack hat 3T +1T, 50T, 100T und 150T vorgeschlagen.
Das wären vier Modi, die die bisherigen vier Modi ablösen würden.
Da wäre doch für jeden etwas dabei. Ich fände es gut.

JamesBond007 - 01.12.19   +

... immer dasselbe Lied : die ersten 98% der zu spielenden Partien werden sozusagen "zügig" erledigt... und die restlichen 2% verschleppen sich in aller Ewigkeit...

shaack - 01.12.19   +

Ein Inkrement ist ja entgegen der gewünschten Zeitlimitierung von Spielen.

Vabanque - 01.12.19    

Ja. Man kann aber durchaus ein paar Zeiten mit Inkrement implementieren und ein paar ohne.

shaack - 01.12.19   +

Die Zeitlimitierung müsste sich nach der tatsächlich gespielten Länge der bisherigen Turniere richten.

Akagi - 01.12.19    

Das schlimme ist, dass ich in Pokal 3 auch noch mal Ran darf. Ich befürchte weitere 2 Jahre!!

StillSchweiger - 01.12.19    

Die Zeitregeln im Rapid-Fernschach vom Deutschen Fernschachbund könnten eine Überlegung wert sein:

Die Bedenkzeit wird in Tagen als unterste Zeiteinheit bemessen. Die Grundeinstellung sieht vor, dass die für eine Partie zur Verfügung stehende Gesamtbedenkzeit 10 Tage beträgt, wobei alle 10 Partiezüge eine Zeitgutschrift von einem Tag (1 Tag) erfolgt. Für beispielsweise eine Partie mit der Länge von 25 Züge hätte der Spieler 12 Tage Bedenkzeit zur Verfügung (10 Tage Grundbedenkzeit zuzüglich Gutschriften von je einem Tag nach 10 und nach 20 erfolgten Partiezügen).


Könnte man ja in mehrerrn Varianten anbieten:
7T +1 Tag je 10 Züge
10T +1
10T +3
...

Schnelle Partie dadurch fördern dass eine Zugabgabe innerhalb 24h keine Bedenkzeit verbraucht, erst danach auch in Stunden (=inkrement 1T je Zug)

Oli1970 - 01.12.19   +

Zur Frage der „richtigen“ Zeitvorgabe wird es, wie üblich, kontroverse Meinungen geben.

Ich denke, die allererste Frage muss sein, was auf dieser Plattform relativ leicht umzusetzen ist: Es existieren Programmstrukturen, die die Zeitnahme steuern und es gibt eine Datenbankstruktur, in der Zeitverbrauch verwaltet wird. Eine völlig neu gestaltete Zeitverwaltung bedeutet einige Tage unbezahlte Arbeit für shaack. Die verfügbaren Gesamt- und Inkrementzeiten sind erst mal von untergeordneter Bedeutung, das sind letztlich nur Zahlen.

Wichtig ist zunächst, was ist für shaack realistisch machbar, wann kommt es dann ggf. zum Inkrement, startet die eigene Zeit sofort nach Zug des Gegners oder am Folgetag, was geschieht bei mehreren Zügen am gleichen Tag? Kosten sie Bedenkzeit, schaffen sie Inkrements? Soll das nur für Turniere gelten oder auch allgemein Alternative werden? Was passiert genau beim Überschreiten der Bedenkzeit, wird das Spiel automatisch beendet? Wie / wann / wie oft prüft der Server auf Überschreitung? Was passiert, wenn das Spiel aufgerufen ist und die Zeit während der Zug- oder Texteingabe abläuft? All dieses muss erdacht, umgesetzt und in die bestehenden Strukturen eingebaut werden oder diese ersetzen und günstigenfalls funktionieren. Hinzu kommen noch die Urlaubswünsche; irgendwo stand geschrieben, dass man während des eigenen Urlaubs trotzdem ziehen kann, wenn ich mich nicht täusche; hat das dann Auswirkungen auf die Zeit?
Der Programmcode muss wartungsfähig bleiben; meistens ist es sinnig, mit Basics zu starten, auf Fehler zu testen und ggf. nach und nach zu erweitern. Künftige Erweiterungen wollen trotzdem schon früh bedacht sein, weil Kehrtwenden im laufenden Spiel schlecht möglich sind.

Wünsche sind viele formuliert worden. Dass eine andere Seite Wünsche umgesetzt hat, ist schön und gut, hier muss das Rad für chessmail neu erfunden werden. Mir scheint, dass da ein Parallelsystem zur bisherigen Zeitverwaltung entstehen muss, und man munkelt, dass aktuell noch ein paar Spiele laufen. Da kommen einige Zeilen Programmcode zusammen.
Lasst dem armen Mann Raum nachzudenken und einen Rahmen zu stecken. Wenn der umsetzbare Rahmen feststeht, kann man daraus konkrete, sinnvolle Zahlen ableiten. Ganz trivial ist die Problemstellung nicht. ;-) Schönen 1. Advent!

shaack - 01.12.19   +

Das ist richtig, eine Änderung der Bedenkzeitregelung ist alles andere als trivial, und bedeutet mehrere Tage Arbeit. Es ist eine Investition. Das heisst, sie wird nur dann umgestellt, wenn es sicher ist, dass es eine Verbesserung bringt. Und sie muss gut durchdacht sein.

shaack - 01.12.19   +

Oli1970 hat ein paar Aspekte genannt, an die selbst ich bisher nicht gedacht habe.

Canal_Prins - 01.12.19    

@ shaack

Ich persönlich könnte mit den Vorschlag von @StillSchweiger mit einer Bedenkzeit- Regelung von 7 Tage +1 Tag für 10 Züge gut vorstellen.

Mit dieser Bedenkzeit könnten Turniere nicht wie jetzt auf einen Nimmerleinstag verschleppt werden.

Jeder Turnierteilnehmer muss sich bei einer Anmeldung bei einen Turnier im Klaren sein, dass zügig gezogen werden muss, um andere Mitspieler nicht unnötig hinzuhalten.

Schlafabtausch - 06.12.19    

Hanswurst ich Maulke überhauptnicht, ich habe nur festgestellt dass es so ist, dass es seit Jahren gefordert wird. Und ich nicht verstehen kann was dagegen spricht. Was ist daran rummaulen?

Schlafabtausch - 06.12.19    

und Hanswurst Meine Vorschläge dazu mache ich übrigens seit 5 Jahren: gar nichts vorgeben. Bei Einladung sollte man einfach auswählen können: Die Partie läuft über x Tage. Das wäre die einfachste Lösung, denn ansonsten wird es mit jeder Zeitkontroll vorgabe wieder unzufriedene geben.

Schlafabtausch - 06.12.19    

@trollinger: Wieso kann es nicht sein dass man über die Zeit verliert wenn man vom Material oder Position her vorne ist? Ist der Zeitaspekt weniger wichtig als Material?

brauna - 06.12.19    

Ich stelle mir die Realisierung so vor, dass neben den 3T bzw. 7T eine zusätzliche Zeit, nämlich die GBZ von 90T eingeführt wird.
Wenn nämlich jeder max 90T für die Gesamtpartie hat, dann ist für jeden klar (insbesondere für Turniere!!), dass das Spiel spätestens nach 1/2 Jahr (=2x90T) beendet ist.