Chess problems

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Ausnahmestellungen im Endspiel

Peke - 21.04.21    
Schwarz am Zug
Peke - 21.04.21    
Normalerweise gewinnt man mit Springer und Bauer leicht gegen einen König, aber....

Jetzt hat es doch tatsächlich geklappt...
Alapin2 - 21.04.21    
... hängt alles von der Farbe ab...
Vabanque - 21.04.21    
Hier liegt es aber tatsächlich am fehlenden Wartezug des Springers.

Im Gegensatz zu der vorigen Stellung, ist mir diese hier (vom Prinzip her) gut bekannt, ich hatte sie bloß vergessen, daher meine Behauptung, Springer plus Bauer würden gegen den einzelnen König immer gewinnen. Wahrscheinlich handelt es sich aber tatsächlich um die einzige Ausnahmestellung bei diesem Material.
Peke - 21.04.21    
Viele andere Ausnahmestellungen gibt es nicht, aber es gibt sie.
Vabanque - 21.04.21    
Dann gerne her damit!
Peke - 21.04.21    
Hier gibt es exakt einen Zug, der das Remis sichert. Bitte die Lösung per PN an mich.
Vabanque - 21.04.21    
Es sind ja auch bloß 2 Züge zur Auswahl, und einer davon verliert.
Alapin2 - 21.04.21    
Da gibt es sogar, für Zeitnotfaelle, wenn keine Zeit zum Rechnen bleibt, eine allgemeingültige Regel.
Vabanque - 21.04.21    
Wahrscheinlich irgendwas mit der Felderfarbe?
Alapin2 - 21.04.21    
Ja!
gammapappa - 21.04.21    
Ich muß auf die Farbe gehen, auf der der Springer im Moment steht.
Das Problem ist nur, dass ich mir diese Regel bis es mal soweit ist, nicht merken kann.
Alapin2 - 21.04.21    
gammapappa : Wer sooo schwierige Matheaufgaben mal eben in ein paar Minuten löst, kann sich das merken!
toby84 - 21.04.21    
du brauchst es dir gar nicht merken. du siehst, dass der springer auf ein schwarzes feld springen würde. also suche dir ein gefährliches schwarzes feld aus, zum beispiel Sd6 und überlege dir, wo dein könig dann sein soll. natürlich auf f7, um sofort nach f8 abzuhauen. und schon hast du die lösung, dass du besser Kf7 spielen willst.
toby84 - 21.04.21    
noch einfacher ist es vielleicht, sich vorzustellen, dass weiße springer alle schwarzen felder auf einmal besetzen (außer ggf. das, auf dem du dann gerade stehst). denn im grunde läuft es genau darauf hinaus. dein gegner kann dafür sorgen, dass bei ansonsten identischer stellung der springer auf jedem beliebigen dieser felder steht.
Alapin2 - 21.04.21    
toby: Sorry, wir wissen wahrscheinlich, wovon wir reden. Trotzdem ist Deine letzte Bemerkung für mich so unverständlich wie Laskers Matheabitur!??
toby84 - 21.04.21    
absolut nicht. laskers matheabitur ist deutlich schwieriger als meine veranschaulichung. es ist halt recht mathematisch gedacht. nicht jeder denkt gerne in solchen bahnen oder erfährt dadurch eine echte vorstellungshilfe.
gammapappa - 21.04.21    
Mir ging es ja auch nur um den Fall, dass ich nur noch ein paar Sekunden Bedenkzeit hätte, und nicht mehr über die Züge nachdenken kann. Mit Zeitreserven ist es leicht lösbar.
toby84 - 22.04.21    
klar, wenn man zeit hat, ist das natürlich leicht durchzurechnen. aber die vorstellung, dass der springer einfach alle schwarzen felder auf einmal angreift, kann die bedenkzeit schon abkürzen. vor allem wenn der springer irgendwo am anderen ende des brettes steht. er "beamt" sich quasi sofort zum ort des geschehens.