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Schachfilm

Hasenrat - 05.08.20    

Einen wunderbaren ultimativen Schach-Trickfilm gesehen (jetzt erst?! - wahrscheinlich bekannt):
https://www.youtube.com/watch?v=9IYRC7g2..

"Geri's Game" aus dem Hause Pixar, unter 5 Min.

Köstlich! Ist alles drin, was wir hier immer durchkauen, mit und ohne Gebiss^^:
- Wie komme ich an den adäquaten Spielpartner?
- Emotionen beim Spiel
- Fairness und Höflichkeit
- Frage des richtigen Zeitpunkts zum Aufgeben
- Psychologie & Naturell des gemeinen Schachspielers

Wir sind Geri!

Hasenrat - 05.08.20    

... oder enden mal so ... ;-)

Hasenrat - 05.08.20    

Hab den jetzt schon drei mal hintereinander gesehen und komme nicht aus dem Lachen heraus.
Wenn ich mal bös verliere, schaue ich mir den wieder an. Und lache dann genau so die Lache am Ende.

shaack - 05.08.20    

„Geri's Game“ ist ein wahres Meisterwerk aus der Anfangszeit von Pixar.

Vabanque - 05.08.20    

Danke für den Tipp!

Die 5min kann wohl wirklich jeder mal erübrigen ;-)

Ich frage mich allerdings grad, war das nun komisch oder leider doch tragisch? :-/

Vabanque - 05.08.20    

Man hätte das Thema allerdings auch unter 'Schachthemen' veröffentlichen können, wenn auch vielleicht nur, damit die Rubrik ab und zu auch Futter bekommt und nicht ständig ihre Löschung droht :-)

pirc_ - 05.08.20    

Geri hat mittlerweile Internet und spielt bei chessmail….

Beule - 06.08.20    

alle beide? ^^

shaack - 06.08.20    

Gerade online geht das gut mit gegen sich selbst zu spielen. :)

Vabanque - 07.08.20    

Und noch viel besser geht es in Geschichten von Stefan Zweig ('Schachnovelle') und Stanley Ellin ('Fool's Mate' - dt. 'Das Huneker-Gambit') ;-)

Vabanque - 07.08.20    

Wobei in beiden Geschichten das Spiel gegen sich selbst immer mangels Schachpartner seinen Anfang nimmt ... bei Zweig wegen der Internierung durch die Nazis, bei Ellin wegen der Ehefrau, die keinen Schachpartner erlaubt, was ja in gewisser Weise auch einer Internierung in einer Zelle gleichkommt ... und dann in beiden Fällen letztlich ungeahnte Folgen hat ...

Das Online-Spiel gegen sich selbst gründet sicher nicht im Mangel an potenziellen Partnern ... im Gegenteil, diese wären reichlich vorhanden ... die Parallelen zur Literatur bestehen allenfalls in einer gewissen psychischen Prädisposition ;-)

Hasenrat - 07.08.20    

Aber das Selbst als Gegner ist ideal, weil exakt gleich stark! ;-)

Sehr philosophisch ist die Volte, am Ende das Brett einfach zu drehen. Sieg oder Niederlage, alles eine Frage der Perspektive!
Das kann man hier auch einfach per Mouseclick. Und dann hat man immer gut in sich hinein lachen ...
Das nehme ich mit als Moral aus der Geschichte. Auch diese vollkommene Selbstgenügsamkeit, die gar nichts verbittert Verbissenes hat.

toby84 - 07.08.20    

wenn man immer so stark ist wie man selbst, was hat brillen-gary (oder je nach interpretation brillenloser gary) dann falsch gemacht? ;)

Adjutantimus - 07.08.20    

Er hat nichts falsch gemacht, weil man nichts falsch machen kann. Es ist alles eine Frage der Attitüde..bin ich gut drauf, dann gehe ich Risiken ein. Es ist wie beim Poker, es gibt tight und loose player. Manchmal gewinnt der eine, manchmal der andere, aber immer gewinnt der Spaß am Spiel ;)

Eudora - 08.08.20    

@Hasenrat: Vielen Dank, der ist grandios! Kannte ich noch nicht.