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Aufgeben?

Lord_Hobbert - 30.03.04    
Warum geben manche Mitglieder hier nicht auf, wenn sie eine Dame oder einen Turm oder noch mehr zurückliegen?
Ich kann es ja verstehen, dass man nach Materialverlust noch 5 bis 10 Züge weiterspielt, um zu schauen ob man nicht doch eine Chance hat (ich mach es auch so), aber dannach gibt man doch auf? In Biltzpartien kann man ja auf Zeit spielen, aber beim Fernschach, ich weiß ja nicht.

Lord_Hobbert
Kafaaz - 30.03.04    
Da hast Du recht, das ärgert mich auch ziemlich. Scheinbar geht es den Leuten doch mehr darum, ihre Ranglistenposition dann künstlich hochzuhalten, als fair zu bleiben und die Niederlage einzugetehen. Sportlich finde ich das nicht gerade, erst recht nicht, wenn die Leute vor ihrem Fehler täglich gezogen haben und danach nur noch einmal pro Woche. Das nervt dann schon! Aber außer diese Gegner daraufhin zu meiden, besteht glaub ich keine Möglichkeit, etwas dagegen zu tun.

Die meisten SpielerInnen hier sind aber wirklich super nett und machen solchen Unsinn nicht. :-)
Methos - 30.03.04    
Hallo...

also ich bin eigentlich auch jemand, der gern ein Spiel zu Ende spielt, außer es ist abzusehen, dass man nur noch 2 Züge hat ... allerdings frage ich meine Gegner immer ob Sie etwas dagegen haben, denn ich find es auch mal ganz interessant einen Patt zu versuchen... und vor Fehlern ist schließlich niemand sicher. Allerdings bevorzuge ich keine Spiele, das heißt ich investiere für alle Spiele egal wie "es steht" die gleiche Zeit und warte nicht ewig bei einem Spiel wo es mal nicht so gut aussieht ... das fände ich auch unfair ...
Mebs - 30.03.04    
Hmmm.. Also, mit seiner Partie kann doch jeder machen, was er will. Wer also Freude daran hat sich chancenlos mit drei bis 8 Figuren weniger vorführen zu lassen, der kann das doch machen. Wenn ich als Spieler mit Vorteil dann so blöde bin Patt zu setzen oder mich sogar noch matt setzen lasse dann hat sich das Weiterspielen doch offensichtlich gelohnt, oder?!

Was mich allerdings wirklich stört ist, dass einige (wenige) erst zügige täglich oder mehrfach täglich ziehen um dann plötzlich, wenn die Niederlage droht, nur noch einmal pro Woche. Hier sollte es meiner Meinung nach die Möglichkeit geben von Anfang an eine verbindliche Bedenkzeit zu vereinbaren.
Hackl - 30.03.04    
Hi Lord,

ich fühle mich bezüglich Deines Postings angesprochen. Ich habe bei Dir und einigen anderen Mitspielern diesen Fehler gemacht, was jedoch nicht böswillig, sondern eher aufgrund fehlender Kenntnis der Schachetikette geschehen ist. Dafür sorry! Ich werde mich bessern!

Gruß
Hackl
Mebs - 30.03.04    
Na ja, "Schachetikette"? Solange Du wirklich meinst, Du kannst noch gewinnen/Remis erreichen, wenn auch nur durch grobe Fehler des Gegners, solltest Du weiterspielen. Das hat aus meiner Sicht nichts mit Geringschätzung oder Ettikette zu tun, sondern mit Kampfgeist!

Aber bitte genauso zügig ziehen wie vorher auch!
Nico - 30.03.04    
naja ich hab das bisher immer so gemacht, dass ich meinen gegnern klar gemacht hab, dass er sich nich vorführen lassen braucht - viele gaben dann auch auf. gruß, nico p.s. ich glaube viele können nichts dafür, dass es dann auf einmal länger dauert dass man zieht wenn man am verlieren is - man findet keine ideen usw. - das ist wohl auch der zeitpunkt an dem man aufgeben sollte.
Methos - 31.03.04    
Hallo ...

ich denke es liegt bestimmt mit an dem bereits angesprochenem Kampgeist und aber auch an der Tatsache, das man oftmals nicht genau weiß gegen wen man spielt. Wenn ich gegen jemand aus den "TOP 10" spiele kann ich davon ausgehen, dass die Möglichkeit auf einen Patt extrem gering ist... spiele ich aber gegen jemand der nicht ganz die Erfahrung hat weiß man das nie genau. Deshalb handhabe ich es wie gesagt meißt so, das ich bei einem Stand wo man normalerweise aufgibt meinen Gegner frage ob er etwas dagegen hat weiter zu spielen? ... Aber meine Züge kommen genauso schnell wie sonst auch ...
Vielleicht sollten wir mal die SchachNettiketten zusammentragen, wo z.B. solche Themen mal beschrieben werden ...?

MfG Methos ....
shaack - 31.03.04    
Hi,
das finde ich ne ganz gute Idee, dass wir mal zusammenstellen, was so zum guten Ton des Fernschachs gehört. Ich warte auf Anregungen.... :)

Gruß, Stefan
Mebs - 31.03.04    
Das hier ist recht umfangreich aber auch (fast) vollständig:

http://www.chessclub.com/help/guidelines

Einige Sachen treffen auf uns hier nicht zu (z.B. kibitzen). Das könnte man dann streichen...
Lord_Hobbert - 31.03.04    
Zum diesem Thema gehört auch wie man mattsetzt. Ich habe schon mit verschiedenen Leuten darüber diskuttiert, wie man in folgender Situation am "würdevollsten" gewinnt:
Man hat einen König einen Bauern und einen Turm, der nur noch den König.

Holt man sich erst mit dem Bauern eine Dame und setzt mit Turm und Dame Matt, oder setzt man mit Turm und König Matt?


Zweifelsohne ist es in der Stituation König gegen König +Bauer demütigend, wenn man den Bauer in einen Turm umwandelt und dann mit Turm + König anstatt mit Dame+ König mattzusetzten


Lord_Hobbert
Mebs - 31.03.04    
?!
Matt ist Matt und jedes Matt zählt 1:0, oder verwechsel ich da was?
Am ehesten könnte die Frage lauten: Wie geht es am schnellsten und das sollte man bei so reduziertem Material ja wohl ausrechnen können...
Nico - 31.03.04    
ich finde die würdevollste lösung ist einfach mal aufzugeben!! gruß, nico p.s. wenn mein gegner nicht aufgibt würde ich aus protest noch eine dame holen und dann mit turm+dame. aber die meisten lassen sich ja nicht demütigen - zum glück, sowas is echt peinlich.
Lord_Hobbert - 31.03.04    
Hi

ist es denn nicht demütigender mit Turm und König vorgeführt zuwerden, wenn der Bauer auf der 7. Reihe steht?
Knight - 09.04.04    
Ich bin da völlig anderer Auffassung. Wenn ich gegen Kasparow spiele und materiell im Rückstand liege, sollte ich ernsthaft ans Aufgeben denken. Aber hier unter Hobby- und normalen Vereinsspielern? Da ist es doch legitim, wenn jemand bis zur letzten Patrone kämpft, weil dem anderen doch auch noch ein Patzer unterlaufen kann. Um es ganz klar zu sagen: ich finde es nicht unhöflich oder unsportlich, wenn jemand eine Schachpartie nicht aufgibt, obwohl er materiell zurückliegt. Im Übrigen: wer keine Geduld hat, eine Partie zu Ende zu spielen, sollte etwas anderes als Fernschach probieren. Eine Partie, die über mehrere Monate geht, finde ich völlig normal.
Starwind - 09.04.04    
Hi,...!
Was hier Knight schreibt, stimme ich voll zu!!
Jede andere 'Lösung' findet nie und nimmer meine Zustimmung!
MfG, Stw.
SAS11 - 13.04.04    
Hallo zusammen,

ich habe nichts dagegen, wenn jemand meint bis zum Schluß zu kämpfen, doch dann sollte er mit der gleichen Konsequenz zu Ende spielen, d. h. nicht nur ein Zug in der Woche und vorher konnte er 10x am Tage ziehen. Habe zur Zeit 8 Spiele so am laufen. Eine Sache der Fairness, von einigen wenigen!!!

Ciao
Starwind - 13.04.04    
Hi, SAS11!
Bedenke bitte, am Anfang einer Partie sind bis zu 20 Züge Theorie oder manchmal auch mehr!
Da kann man am Anfang auch einfach schneller spielen, später wird es bedeutend schwieriger und braucht auch seine Zeit.
Ich persönlich ziehe immer sehr langsam, ob Theorie oder nicht...hoffentlich beschwert sich niemand über meine Tranigkeit... :-))
MfG, Friedhelm
Lord_Hobbert - 17.04.04    
hi Starwind

ich bin der meinung, dass man manchen Situationen aber nicht lang zum nachdenken braucht, z.B. im endspiel, könig+ turm gegen könig!

Lord_Hobbert
schachbuffy - 15.05.04    
Natürlich kann man noch auf einen Fehler des Gegners hoffen oder darauf bauen dass er die Partie schon als gewonnen abgehackt hat und überheblicherweise die Sache nicht mehr so ernst nimmt.Meine Erfahrung ist aber die,dass man sich selber einen gefallen tut und sich nicht unnötig"quält" wenn man in -sagen wir mal hoffnungsloser Stellung,aufgibt...
uvo1 - 27.05.04    
Diese Hängepartieen sind schon ein „rgernis. Vielleicht sollten Partieen als verloren gewertet werden, wenn innerhalb von z. B. vier Wochen kein Zug gemacht wurde. Dazu müsste man aber zusätzlich beim Fernschach eine Timout-Regelung finden, mit der sich die Spieler im Einvernehmen (Urlaub ...) auf einen späteren Termin vertagen.
Ob Aufgeben oder bis zum Ende spielen ist mir gleich. Ich finde auch ein Endspiel immer wieder spannend. - Wahrscheinlich, weil ich mich selbst so oft dabei vor Probleme stelle.
shaack - 28.05.04    
Hallo,

diese Regelung existiert bereits ;-)
siehe:
<a href="http://www.chessmail.de/chessmail/rules.do">chessmail Benutzung</a>
"Zuglimit"

Gruß, Stefan
Adjutant - 03.09.05    
ist zwar ein altes thema aber da fällt mir was zu ein:
ich hatte mal ein spiel bei dem ich schon 5 oder 6 damen hatte und bin dann wirklich so doof und setzt patt.(was bei der damenanzahl aber auch schnell mal passiert)
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