Chess problems

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Echt oder konstruiert?

Alapin2 - 02.02.21    
Schwarz am Zug

Schwarz am Zug zieht und gewinnt!
toby84 - 02.02.21    
sieht konstruiert aus :)

und ich habs gefunden.
toby84 - 02.02.21    
wobei, eigentlich stehen da eine menge weiße figuren herum, die in eine theoretische schachaufgabe gar nicht gehören.

aber die schwarzen figuren stehen so perfekt für diese aufgabe
Vabanque - 02.02.21    
Wie soll man das denn entscheiden können, ob echt oder konstruiert?
Vabanque - 02.02.21    
Man braucht die drei Schwerfiguren auf der e-Linie zwar genau in dieser Aufstellung bzw. Reihenfolge. Aber so unwahrscheinlich ist es ja nicht gerade, dass sie in einer praktischen Partie wirklich so stehen.
toby84 - 02.02.21    
ja das ist auch wieder wahr. zudem muss der turm gar nicht vorne stehen.

also sieht es eigentlich gar nicht konstruiert aus.
Vabanque - 02.02.21    
Wenn der Turm nicht vorne steht, kommt man doch schon mit 2 Schwerfiguren aus, oder? Und dann macht das alles nur halb so viel Spaß 😁
toby84 - 02.02.21    
😁
gammapappa - 03.02.21    
Die Aufgabe müßte aber eigentlich Matt in 6 Zügen heißen mit Schwarz am Zug.
Vabanque - 03.02.21    
Stimmt, es sind wirklich 6 Züge (grad nachgezählt)
toby84 - 03.02.21    
du meinst, weil es auch anders gewonnen ist?
Vabanque - 03.02.21    
Kann gut sein, es gibt jedenfalls einen schwarzen Zug, gegen den es schwer ist, mit Weiß eine befriedigende Verteidigung zu finden, auch wenn er das Matt dann vermeiden kann.
toby84 - 03.02.21    
ja dann ist matt eindeutiger. "6 züge" spoilert aber irgendwie schon fast die Vorgehensweise, oder?
Canal_Prins - 03.02.21    
@ Vabanque

6 Züge bis zum Matt ??....ich komme nur auf vier.
Vabanque - 03.02.21    
@C_P: Na, dann schreib deine angeblichen 4 Züge bis zum Matt doch mal auf, bin gespannt :-)
Canal_Prins - 03.02.21    
@ Vabanque

sorry...nehme alles zurück, es sind 6 Züge.

Das Auge war schneller als der Kopf.
toby84 - 03.02.21    
ist das jetzt besonders clever oder doch etwas zu auffällig? ich kann mich zumindest nicht erinnern, dass du dich jemals bei einer aufgabe verguckt hättest, und da waren wahrlich schwierigere aufgaben dabei.

zerstreu doch einfach die zweifel, indem du uns eine eigene partieanalyse schenkst.
Vabanque - 04.02.21    
Die Eingangsfrage, ob echt (also aus einer tatsächlich gespielten Partie) oder konstruiert, wurde aber noch nicht beantwortet :-)
Alapin2 - 05.02.21    
Im Buch "Tipps und Tricks aus Schachturnieren" (Theo Schuster+Co) stellten die Autoren genau diese Eingangsfrage, klärten es aber nicht auf. Die Kombination ist einfach zu schön, um wahr zu sein. Angabe :Paraguay 1983,Netto gegen Abente.
Es gab mal eine andere hübsche Kombi, die auch um die Welt ging. 2 Namen mit
gefühlt 20 Buchstaben, Finnland +Jahreszahl. Bis ein finnischer Meister feststellte:"So heißt Keiner bei uns!"
Vabanque - 05.02.21    
D.h. nicht nur die Stellung könnte konstruiert sein, sondern auch noch Namen und Jahreszahl :-)

>>1983,Netto gegen Abente<<

'Netto' ist schon komisch, nicht bloß weil ich da manchmal einkaufe ;-)
Alapin2 - 05.02.21    
Laut dem Buch hat ein "argentinischer" IM namens "Franco" die Stellung im Schachinformator 36 gebracht.
Ich kenne einen Paraguayischen IM Franco. Dann wäre es schon wieder plausibler. Wer hat den SI Nr. 36 noch?
Vabanque - 05.02.21    
Zenon Franco, der Buchautor? (Werke über Anand, Keres, Spassky und Morohy)
Alapin2 - 05.02.21    
... Weiss nicht, besitze kaum noch Bücher ( alle verliehen)...
Aber im Ernst : Da zog doch vor diversen Jahren ein Paraguayischer GM oder IM
hier in Europa von einem Open zum anderen. Habe ihn hier in Hamburg beim Wichern-open am Brett sitzen sehen. War der das vielleicht?
esparguee - 05.02.21    
Prinzipiell mag ich ja Denkaufgaben..aber hier geht es meist um Fleiß - 'Habe gesehen, gelesen, gehört..'.. die Seele des Schachspiels ist schon lange zerstört..es geht eigentlich nur noch darum, wer die Zeit aufbringen kann, all den Salmon zu studieren..ab und an kommt mal ein Jahrhunderttalent und bringt ein wenig frischen Wind in die Bude. Gibt es eigentlich noch wirklich antipositionelles Spiel, in dem selbst ein Großmeister im Wald stehen würde oder ist mittlerweile alles durch diskutiert? Fragen über Fragen von einem Hobbyspieler : ) Diskussion los
Vabanque - 05.02.21    
Ich glaube, man kann noch so viele Schachbücher gelesen haben und spielt trotzdem nicht besser ... ich selber bin ja das beste Beispiel dafür. Was irgendwie beweist, dass trotz aller Schachliteratur und aller Trainingseinheiten, sei es mit oder ohne Computer, immer noch die BEGABUNG der entscheidende Punkt ist. Und die fehlt mir, die fehlt vielleicht den allermeisten.
Vabanque - 05.02.21    
Ich habe in mehreren alten Schachbüchern gelesen (ja ja, schon wieder: gelesen, ich weiß), dass man durch entsprechendes Training auf das Niveau einer Leistungsklasse 1 (vor der Einführung von Elo- oder DWZ-Zahlen pflegte man die Spielstärke in Leistungsklassen zu 'messen') kommen könne, auch völlig ohne Begabung. Um (wesentlich) weiter zu kommen (über der Leistungsklasse 1 gab es noch die Klassen Meisteranwärter, Meister, Internationaler Meister und Großmeister), dafür benötige man Begabung, hieß es übereinstimmend.
Ich glaube, das gilt noch heute. Meist ist bei einer Stärke von 1900-2100 (was ungefähr der alten Leistungsklasse 1 entsprechen dürfte) Schicht, so sehr man sich auch bemüht, es geht einfach nicht weiter.
Alapin2 - 05.02.21    
esparguee : Es ging hier eigentlich um die wunderschöne Matt Kombination. Echt oder getuerkt ist mir in dem Fall egal. "Coffins" hat uns hier in der Rubrik so erzogen, Quellenangaben zu benennen. Empfehle echte Schachprobleme. Da kommt es nur auf den eigenen Kopf an, kein Theoriewissen in dem Sinne. Und, Zitat GM Pfleger, "Bei Schachproblemen ist immer der unwahrscheinlichste Zug
der Einleitungszug"! Raum für eigene Kreativität (was ist denn bloß am abgedrehtesten?).
toby84 - 05.02.21    
"Bei Schachproblemen ist immer der unwahrscheinlichste Zug
der Einleitungszug"

die erfahrung konnte man auch in vielen der hier veröffentlichten aufgaben machen
patzer0815 - 05.02.21    
esparguee:
Bei solchen Diskussionen merke ich auch immer wieder wie schlecht ich mich in den "Klassikern (der zweiten Reihe)" auskenne, denke aber nicht das das im praktischen Spiel ein Nachteil ist, der sich signifikant auswirkt,
Kasparow hat einmal gesagt, dass Eröffnungstheorie bis 2000 Elo nicht notwendig ist. Von daher können wir, außer Canal_Prins vielleicht, frei von der Leber weg spielen ohne uns durch viele Schachbücher zu kämpfen - wobei ich auch sagen muss, dass für mich ein Endspielbuch viel weniger ein "Kampf" ist als eine Eröffnungsbuch, das auf sehr konkretes Spiel ausgelegt ist.
Alapin2 - 07.02.21    
Hat eigentlich schon jemand explizit aufgelöst? Soll ich selbst, oder wer nimmt mir die Arbeit ab?
Vabanque - 07.02.21    
So viel Arbeit ist da nicht :-)
Vabanque - 07.02.21    
Zwei Schwerfiguren stürzen sich hintereinander in den Tod, damit der Lc8 eingreifen und die dritte Schwerfigur mattsetzen kann. (Sollte als Lösung genügen.)
patzer0815 - 07.02.21    
Jetzt habe ich es auch, der vierte Zug hat mir gefehlt.