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Erlebnisse mit Tieren

eika13 - 03.01.19    

hallo,
habt ihr tiere oder gehabt und dazu berichtenswerte erlebnisse ?
ich hatte als ersten hund einen rottweiler (eika) - vom feinsten, der schonmal den jägerzaun zerbissen hat weil er nicht an den postboten rankam.
er war aber halbwegs erzogen, weil wenn das tor offen stand und sein geliebter postbote kam ist er nicht raus.
eines tages saß er auf der terasse vom vorbau und begrüßte den besagten postboten durch intensives bellen und war schon ziemlich in rage.
zudem dieser auch noch klingelte.
ich wollte hin aber der hund war im weg, so das ich ihm mit dem knie etwas anstuckste damit er mich vorbeiließ. aber wie gesagt er war so in rage das er es nicht bemerkte.
auf mein stärkeres stucksen drehte er den kopf rum und biß mich in den arm.
für ihn sicher nicht allzu derb, aber es blutete halt stark. nachdem mich meine tochter (krankenschwester) verarztet hatte bun ich raus, habe dem hund meinen verbundenen arm gezeigt und mehrfach aua aua gesagt.
der hund verschwand in seine hundehütte und ist sage und schreibe zwei ganze tage nicht wieder rausgekommen auch nicht wenn wir ihn mit leckerlie rauslocken wollten.
dem hund habe ich keine schuld gegeben und ich hatte ja schon den schaden.
negative erfahrungen durch eigenes erleben sind ja oft die schmerzhaftesten.

FCAler - 03.01.19    

Dazu kann ich nur sagen:
Besser den eigenen Herrn gebissen, als einen unschuldigen Postboten, der nur seine Arbeit tut.

Ich hatte als Kind auch einen Hund, der hat mal eine Jäger im vorbei radeln gebissen. Mein Vater musste Strafe dann zahlen.

Ich selber war viele Jahre im Außendienst tätig, ein Dackel hat mich da mal bei einem Kundenbesuch anständig in die Wade gezwickt. und viele größere Hunde haben mich angefletzscht.

Ich weiß jetzt ecke ich richtig an, aber ich kann Hunde nicht mehr ausstehen!

Schlafabtausch - 03.01.19    

Schuld der Besitzer...wenn unbekannter Besuch kommt, bspw. ein AUssendienstler, wieso wird der Hund dann nicht weggesperrt?

FCAler - 03.01.19    

Zu meiner Zeit musste man noch nicht immer einen Termin vereinbaren, also kam ich des Öfteren zu Kunden auch ohne Voranmeldung. Wenn man ein Tier, z.B. einen Hund hat, kann man den ja nicht immer einsperren, aber man kann einen Hund auch "richtig" erzeihen, was früher ja sooo nicht der Fall war, aber heute schon. Und wer das nicht kann, der sollte sich auch keien Hund anschaffen, der einen wenn mann die Straße am Zaun entlangt geht dauernd verfolgt und ankläfft, oder beim spazieren gehne entgegen springt, der will doch nur spielen. Von solchen Erziehungs-Methoden will ich gar nichts hören.

Richtig meistens sind die Besitzer die Schuldigen und sollten sich das vorher überlegen, ob sie auch eien Hund "richtig" halten können, wobei man beie den mMeisten die Frage mit NEIN beantworten kann/muss!

Kellerdrache - 03.01.19    

Ich hatte zum Glück noch keine bedrohlichen Erlebnisse mit Tieren, allerdings ein recht seltsames mit einer Katze. Wir (ich und der Katzenbesitzer) waren in der Vereinsmeisterschaft gegeneinander gelost worden. Da wir beide am Spielabend verhindert waren einigten wir uns darauf bei ihm zu Hause vorzuspielen.
Er hatte ein schönes, großes Schachspiel aus Holz und zwei sehr bequeme gepolsterte Stühle mit Armlehnen. Nach der Eröffnungsphase sprang seine Katze auf eine seiner Armlehnen und machte es sich da bequem. Die folgenden knapp zwei Stunden fixierte die Katze ununterbrochen das Schachbrett. In einem entscheidenden Moment, ich hatte gerade eine böse Falle gestellt, wollte mein Gegner gerade einen großen Fehler begehen (nach eigener Aussage) als seine Katze ihre Pfote auf seinen Arm legte. Er hielt für eine Sekunde inne und spielte dann den richtigen Zug.
Als er dann einige Züge später einen kritischen Fehlzug machte erhob sich die Katze, sah ihren Mitbewohner an als wollte sie sagen: "ist das dein Ernst ?" und verlies den Ort des Geschehens.
Seit diesem Tag bin ich davon überzeugt, dass manche Tiere besser Schach können als ihre Menschen ;-)).
Spaß beiseite, ich glaube natürlich nicht, dass die Katze Schach spielen konnte. Trotzdem passte ihr Benehmen so perfekt zum Spielgeschehen, dass sie den ein oder anderen Leichtgläubigen hätte überzeugen können.

eika13 - 03.01.19    

@Kellerdrache
ach wenns schön ist und paßt dann bin ich auch gerne mal leichtgläubig.

positiva - 03.01.19    

ein wunderschöner film über unsere zugvögel, heute 3.1. um 18.30 Uhr.. wer zeit hat?
https://www.phoenix.de/sendungen/dokumen..
viel vergnügen..

skorpion14 - 03.01.19    

Danke liebe positiva,
habe bereits einen kleinen Ausschnitt aus diesem phantastischen Film gesehen -
ich kann ihn bestens empfehlen. Das sind wirklich spektakuläre Aufnahmen, die man nicht alle Tage sieht.

Liebe Grüße,
Burkhard

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Pantophage - 03.01.19    

eika 13, ich hatte neulich auch die Idee, mal einen Thread zu erstellen und die Frage zu stellen, wer hier was für Haustiere hat.
Also ich hatte schon etliche. Meistens Fische, falls man die den Haustieren zuordnen kann, früher in Aquarien, jetzt ein Teich im Garten. Früher Goldhamster, Vögel, Mäuse, Kaninchen und seit 2005 Katzen. Im Moment haben wir zwei Kater, den Fritz und den Willi. Die Katzen haben wir nicht zum Mäusefangen angeschafft, (tun sie aber auch), sie sind bei uns Familienmitglieder. Seitdem wir Katzen haben, hat sich unsere Einstellung zu Tieren sehr geändert. Wenn man sich mit ihnen beschäftigt, lernt man sie besser kennen und verstehen und ist oft verblüfft, wie intelligent sie sind. Natürlich ist man mit Katzen wie sicher auch mit Hunden auf einer ganz anderen Kommunikationsebene als z.B. mit einem Hamster. Die wissen ganz genau, was man von ihnen will und "sagen" auch, was sie wollen. Früher hat man uns gelehrt, Tiere hätten nur Instinkte. Weit gefehlt. Zumindest höher entwickelte Tiere haben einen Plan. Und sie können eine wichtige soziale Rolle einnehmen.
Bei uns sagt man: "Das letzte Kind hat ein Fell".

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