Chess topics

Latest postings

Schachautoren

Tschechov - 08.09.20    

Habt ihr Lieblingsautoren zum Thema Schach? Und wenn ja, was schätzt ihr an ihnen besonders? Und wüßtet ihr spezielle Titel zu nennen?

Alapin2 - 09.09.20    

Jan Timman : Studien+ Partien ; allerdings teilweise sehr kompliziert+etwas abgehoben...

Brett_im_Kopf - 10.09.20    

Stefan Bücker: erfrischend unkonventionell, unkompliziert. Und er hebt nicht ab, sondern bleibt immer auf den (Schach)Brettern.
Hier die Empfehlungen:
Der Geier - ein hypermodernes Verteidigungskonzept gegen 1.d4
Das neue Königsgambit - ein Angriffsprogramm für Weiß
Die Nordwalder Variante - Analyse einer neuartigen Verteidigung gegen das
Königsgambit
Karl Colditz: mit seinem Lehr-, Übungs- und Testbuch der Schachkombinationen zeigt er, dass das Kombinieren eine erlernbare Fähigkeit ist.

Alapin2 - 11.09.20    

...eins der schönsten Schach-und Lesebücher : "Freude am Schach",Gerhard Henschel .Schon uralt : Von Anfänger bis Experte...für alle was dabei...Wohl nur noch antiquarisch zu bekommen !

Vabanque - 11.09.20    

Die klassischen Schachautoren sind natürlich Tarrasch und Nimzowitsch (zu Lebzeiten allerdings große Gegner in ihren Anschauungen).
Ich finde die Kommentare von Tarrasch, obwohl meist trockener, in der Regel nachvollziehbarer und erhellender als die von Nimzowitsch, der wohl schon recht kompliziert gedacht hat, wie man auch an vielen seiner Partien sehen kann. Bei Nimzowitsch sollte man wohl erstmal mit dem kleinen Büchlein 'Die Blockade' beginnen, bevor man sich auf die großen Werke 'Mein System' und 'Die Praxis meines Systems' einlässt.
Tarraschs großer Klassiker ist 'Das Schachspiel', das wirklich für Spieler aller Stärken lesbar ist, während 'Die moderne Schachpartie' und '300 Schachpartien' sich ganz eindeutig an erfahrenere Spieler (Turnierspieler) richten.

Dann auf jeden Fall Kurt Richter, vor allem sind seine Bücher immer unterhaltsam. Freilich behandeln sie meist taktische Kniffe, die Domäne Richters. Allerdings hat er auch 'Der Schachpraktiker' geschrieben mit vielen strategischen Tipps und Beispielen aus dem Endspiel. Das und sein Klassiker 'Kombinationen' sind richtige Lehrbücher, während 'Kurzgeschichten über Schachfiguren' mehr ein Unterhaltungsbuch ist.

Irving Chernev finde ich auch super, allerdings sind die meisten Bücher von ihm noch in der alten deskriptiven englischen Notation, die man erstmal lernen muss (es lohnt sich aber, weil viele Schachbuchklassiker in dieser Notation geschrieben sind!). In algebraischer Notation gibt es von ihm wohl nur 'Logical Chess - Move by Move' (mehr für Anfänger gedacht) und 'Capablancas Best Chess Endings' (für erfahrene Spieler).

Das sind alles Klassiker.

Von den Schachautoren der Gegenwart finde ich z.B. Harald Keilhack und Martin Breutigam unterhaltsam und lehrreich zu lesen.

Turmgabel - 19.09.20    

Speziell für das Endspiel kann ich Silmans Endspielkurs empfehlen.
Silman unterteilt den Stoff nicht in Bauern-, Turm-, Damenendspiele etc., sondern in Endspiele für Anfänger, für 1000-1200, für 1200-1400 usw. Das ermöglicht es jedem Leser von Anfänger- bis Meisterstärke, sein Endspielkönnen gezielt zu verbessern.

Und wenn das nicht reicht, kann ich im Anschluss Dvoreckijs Endspieluniversität empfehlen.

Außerdem haben mir die Bücher von John Nunn immer viel gebracht.