Entschuldigen? Wer? Ich?
Wenn Du Dir den Thread noch mal in Ruhe durchliest, wirst Du feststellen, dass ich lediglich zu tosisuns Meinung, er glaube nicht, dass 9_11 etwas mit dem 11.9.01 zu tun hat, bemerkt hatte, dass der Bezug doch evident sei, und dass ich im Übrigen gespannt sei, warum Du diesen Nick für eine gute Idee hältst. Man denkt beim 11.9.01 ja gewöhnlich an Flugzeuge, die ihn Hochhäuser rasen, und Leute, die aus dem Fenster in den Tod springen - also Dinge, die eher nicht so schön sind.
Persönlich bist Du dann geworden. Aber steck Dir Deine Entschuligung ruhig an den Hut.Ich schreibe jetzt auch keine Replik zum Stichwort "mentale Potenz". Vielmehr meinen Respekt, was Du für einen umfangreichen Wortschatz hast!
Kritisches Denke finde ich okay, aber Michael Moore ist für mich eher ein Beispiel für jemanden, der sich in etwas verrannt hat und mit Halbwahrheiten und Auslassungen seine eigene Scheinwirklichkeit abbildet.
Lies vielleicht mal parallel zu Fahrenheit 9/11 den Bericht der unabhängigen Kommission zum 11.9.01. Während uns Moore vorführt, die Familie Bin Laden sei nach den Anschlägen ohne Vernehmung unter konspirativen Umständen vom US-Geheimdienst ausgeflogen worden, kann man im Kommissionsbericht nachlesen, dass die Mehrheit der Familienmitglieder vor der Ausreise vom FBI befragt worden ist, und dass die Kommission im Übrigen keine politische Motivation des Fluges feststellen konnte.
Wenn Bush eine korrupte Marionette des saudischen Königshauses ist, wie uns Moore wohl vermitteln will, wie passt es dann dazu, dass die USA - wieder nach Moore - nur wegen einer Ölpipeline aus dem Kaspischen Meer den Afghanistan-Krieg begonnen haben? Wo ist der Vorteil der Saudis, wenn sich dadurch deren Macht auf dem Ölmarkt schwächt? Und so weiter, und so fort. Der Film ist doch eigentlich nur pseudo-journalistische Propaganda. Immerhin, der Schnitt hat mir ganz gut gefallen...