Bisher kannte ich bloß Mickey Rooney😉die Sally musste ich erstmal googeln.
Da fand ich dann über ihren Roman Intermezzo Folgendes, was überhaupt nicht auf Schach hinweist:
>>Rooneys Roman Intermezzo (2024) erzählt von zwei Brüdern, Peter und Ivan, die nach dem Tod ihres Vaters in eine existenzielle Krise geraten: Während Peters Liebesleben von einer Dreiecksbeziehung geprägt ist, kämpft Ivan mit seiner introvertierten Art und einer heimlichen Beziehung zu einer älteren Frau. Die Liebesbeziehungen der Figuren sind jedoch nur das Mittel zur Thematisierung von Fragen über Schuld, Erwartungen und den Umgang mit Verlust.<<
Sehr vielsagend ist das natürlich nicht. Wenn es bloß das wäre, was in dieser Zusammenfassung steht, dann hätte man (jedenfalls ich) den Eindruck, Ähnliches schon viel zu oft gelesen zu haben. Mich persönlich öden solche Dreiecks-Beziehungsgeschichten mittlerweile enorm an.
Das Problem mit sehr vielen Romanen ist halt (da kann ich wiederum nur aus meiner eigenen persönlichen Sicht sprechen), dass man über Hunderte von Seiten das Leben von Protagonisten miterlebt, die einen in den meisten Fällen nicht besonders berühren, ja oft nicht einmal ansatzweise sympathisch sind. Und das ist irgendwie auch logisch, denn sympathische Charaktere geben allzu häufig im Romansinne viel zu wenig her. Schwierige, von inneren Spannungen oder gar von Hilflosigkeit (gegenüber der Gesellschaft oder gar dem Leben) und Ausweglosigkeit geprägte Personen zu schildern, ist für Schriftsteller viel reizvoller.
P.S. Der Titel 'Intermezzo' würde für mich eher auf Musik hinweisen als auf Schach.