"Aber im ernsthaften Problemschach gilt u. a. die Regel, dass die Stellung "erspielbar" sein muss!"
ja, offensichtlich weiß vabanque das. die frage ist, inwiefern aufgaben mit stellungen, die aus irgendwelchen gründen nicht erreichbar sind, nicht ernsthaft sind, während eine stellung wie diese, bei der wir uns wohl alle einig sind, dass sie niemals in einer realen partie aufs brett kommt, seriöser ist.
mir kommt es eher so vor, als ob die aufgabensteller sich mit so einer einschränkung einen anstrich von seriosität geben wollen, von wegen: schaut, was wir machen, hat auf jeden fall für schachspieler einen greifbaren nutzen, denn sowas kann ihnen wirklich begegnen. das ist aber bei zum beispiel dieser aufgabe ganz offensichtlich nicht der fall (das gilt meiner ansicht nach übrigens für den allergrößten teil konstruierter aufgaben).
dann kann der problemschachler erwidern: vll nicht genau diese stellung, aber die motive können in realen partien auftreten. und darauf kann ich nur erwidern: das gilt auch für unerreichbare konstruierte aufgaben. womit wir wieder bei der ursprünglichen frage sind: welchen vernünftigen grund gibt es für die einschränkung, dass stellungen erreichbar sein müssen?
"Sicher kann man sog. "Spaßaufgaben" mit 10 oder 15 weißen Damen oder mit allen 16 Bauern auf der Grundlinie der anderen Seite basteln."
dein beispiel klingt so veralbernd, aber auch mit normalen zügen kannst du stellungen mit über 10 damen basteln (hat jemand mal überlegt, wieviele genau?). das ist dann weniger albern, weil?