chessmail

Analyse

SG1951SON - 08. Dez '23
Frage: Ist es möglich ein Spiel das man bei chessmail gespielt hat zu speichern, bei lichess hochzuladen und dort zu analysieren.
MarkD - 08. Dez '23
Beim [ i ] neben dem Spiel findest Du bei beendeten Spielen die Funktion "PGN herunterladen".
Konstantin_3 - 08. Dez '23
Du hast die Notationen von Chessmail nach dem Spiel zur Verfügung - die kopiere ich nach dem Game und gebe die bzw. füge die bei den Lichess Notationen ein (vom aktuellen geöffneten Brett).

Dann siehst du die Partie und den Balken welcher Zug korrekt oder schlecht war.

Allerdings habe ich festgestellt, dass Lichess die Partie nicht versteht und die Analyse damit gar nicht so sinnvoll ist insbesondere das Mittelspiel...angemerkt.

Eine explizite Engine ist sicher sinnvoller. Dann kannst du selber gleichwertige Variantenzüge für deine Spielweise identifizieren. Hier gibt es einige schöne ich benutze Fritz.

Aber für eine grobe Einschätzung tut Lichess allemal.
toby84 - 08. Dez '23
die lichess engine soll die partie nicht verstehen? 🤔 das ist eine gewagte these. hast du ein beispiel?
Vabanque - 08. Dez '23
Zeig mir mal eine Engine, die eine Partie wirklich versteht😁
toby84 - 08. Dez '23
stimmt wohl. nennen wir es besser zutreffende stellungsanalyse 😉
shaack - 08. Dez '23 Edited
Geht es hierbei um die Stellungsbewertung für jeden Zug, wie es jede Engine macht? Also diese Zahl, die am Anfang des Spiels 0 ist und dann nach Plus oder Minus wandert? Oder was genau ist eine Partie-/Stellungsanalyse durch Engine?
toby84 - 08. Dez '23
ja genau. jeder einzelne halbzug erhält eine bewertung.
Vabanque - 08. Dez '23
Die Bewertung erfolgt in Bauerneinheiten. Sie ist allerdings erst bei genügender Rechentiefe (25-30 Halbzüge) einigermaßen zuverlässig.
Vabanque - 08. Dez '23
Wobei ich kein allzu großes Zutrauen in diese Bewertungszahlen habe, zumal ja auch verschiedene Engines (Stockfish, Komodo, Houdini, Arasan, Rybka) zu verschiedenen Ergebnissen kommen.
Was Engines auf jeden Fall zuverlässig können: Sie decken versteckte taktische Möglichkeiten auf, bzw. taktische Chancen, die man in der Partie einfach übersehen hat.

Auch wenn ich den absoluten Zahlen der Bewertungskurve jetzt keine allzu große Aussagekraft zubillige, der Kurvenverlauf selbst ist durchaus aussagekräftig: Je heftiger die Schwankungen in der Stellungsbewertung, desto schwankender ist auch das Spiel der Teilnehmer. Man kann daran ganz gut das Niveau der Partie ablesen: bei GM-Partien wird die Bewertungskurve deutlich stabiler verlaufen als bei Kreisklassen-Spielen, wo sie wie eine Fieberkurve aussieht.