Chess

Andrei Jasik

FriedWil - 14. Aug '23
3k3K/3p3P/8/5P1b/1BP5/4p3/1R1b2pP/8 w - - 0 1

Weiss zieht und gewinnt

Wie geht es hier weiter... Diskussion bitte hier.
Aumakua - 14. Aug '23
also rein vom gefühl her kann nur 1.Tb1 kommen...🤔
(welcher weißspieler will denn eine schwarze dame auf dem brett haben
beim nächsten zug...)
Aumakua - 14. Aug '23
ist das eigentlich eine studie FriedWil 🤔
weißer König auf h8 und bauern auf h7...👀
FriedWil - 14. Aug '23
Aumakua - vor 32 Min.
ist das eigentlich eine studie FriedWil 🤔
weißer König auf h8 und bauern auf h7...👀

Richtig, die Schachstellung gehört zu den Studien.
Aumakua - 14. Aug '23 Edited
kommt aktuell nicht ins forum wie's aussieht:

> > Wie wäre es mit Kg7. Schwarz kann trotz Dameumwandlung auf g1 die weisse Umwandlung auf h8 nicht verhindern.
Gruß von Turbohans
Vabanque - 16. Aug '23 Edited
Auf 1. Kg7 wandelt Schwarz mit Schach um ... aber auf 1. Tb1 kann Schwarz mit Ld1 die Grundreihe sperren, um nach Txd1 mit Tempo e2 spielen zu können ... und dann bin ich erstmal mit meinem Latein am Ende.
Vabanque - 16. Aug '23
Bitte keine Lösungsversuche an mich schicken! Ich tappe genauso im Dunkeln wie ihr! Ich habe die Aufgabe nicht gestellt, und ich hätte sie auch nie gestellt, weil ich auf Lösungsversuche keine Antwort bereit habe.
Vabanque - 16. Aug '23
Der Vorschlag lautete übrigens 1. Kg7 g1D+ 2.Kf6
Alapin2 - 16. Aug '23
Nach 1) Kg7 g1D+ 2)Kf6 Lb4: sehe ich nicht, wie es weitergehen soll. Der sK entkommt über c7 und weiß bekommt ein Problem mit der Diagonale a1-h8.
Habe eine andere Idee, allerdings noch nicht ganz ausgegoren.
P. S. : Ausserdem, für eine Studie (gerade, wenn sie als "toll" angepriesen irgendwo aus dem Netz geangelt wurde (Quatsch : Entweder Angeln oder Netzfischen, oder?? 😜)), wäre die Lösung etwas banal.
Vabanque - 16. Aug '23
Der Threadersteller hatte die Studie vorher ja schon mal reingestellt:

https://www.chessmail.de/forum/thread.html?key=4P6c4B6RpbaW&sv=2

Dort hatte er (bzw. vielmehr seine Quelle) geschrieben:

>>Eine der Studien der Kategorie
A war eine moderne Komposition
mit attraktivem Spiel und beidseiti-
gen Opfern. Sie erwies sich als so
schwierig, dass sie auch von den
besten Lösern in der zur Verfügung
stehenden Zeit nicht gänzlich gelöst
werden konnte und die meisten Teil-
nehmer ohne Punkte blieben.<<

So viel zum Thema 'banal'🤣

Wo allerdings die beiderseitigen Opfer sein sollen, weiß ich nicht.
Canal_Prins - 16. Aug '23
@ Aumakua

mit 1. Tb1 liegst du richtig...Ld1
2. Txd1.....Lxb4
3. Kg7......Kc7
hier kann weiss ungehindert im 4. Zug h8D seinen Freibauern umwandeln
Alapin2 - 16. Aug '23
Supertoll!!
Geht hier überhaupt noch jemand darauf ein, was vorher geschrieben wurde?
Vabanque :"Banal" bezog sich auf 1)Kg7, nicht auf die ganze Studie!! Überhaupt nicht🤣!
Canal_Prins :"Habe eine andere Idee, allerdings noch nicht ganz ausgegoren."
War klar, daß Du gerade mir die Chance nicht geben wolltest. "Ignore ist eben ignore"!
P. S. : Macht gerade mal wieder richtig Spaß hier.
Vabanque - 16. Aug '23
>>Vabanque :"Banal" bezog sich auf 1)Kg7<<

Deine Widerlegung, wenn auch bloß verbal geschildert bzw. angedeutet, hat mich allerdings überzeugt. 1. Kg7 ist es nicht.
Vabanque - 16. Aug '23
@Alapin2: Wenn eine offene Diskussion vom Aufgabensteller erlaubt bzw. erwünscht ist, kannst du dich allerdings nicht über Spoilern beschweren😉
Vabanque - 16. Aug '23
Ich selber hatte oben ja 1. Tb1 Ld1 2. Txd1 e2 angeführt und gemeint, danach ginge es nicht weiter. Warum auf einmal nicht 2... e2, sondern Lxb4?
Canal_Prins - 16. Aug '23
@ Vabanque

>Wo allerdings die beiderseitigen Opfer sein sollen, weiß ich nicht<

vermutlich die beiden Bauern g2 und e3.
Vabanque - 16. Aug '23
Vielleicht findet unser Recherche-König Oli1970 ja wieder die Autor-Lösung.
Alapin2 - 16. Aug '23
Vabanque : Einen Aufgabensteller gibt es hier nicht mehr!!
Bloß, weil Du es nicht rausbekommst, muss also Oli ran?
Zornig, wie ich gerade bin, halte ich mich aus der "Quasselbude" Schachaufgaben mal ein paar Tage raus.
Nur noch Laber, Rhabarber oder Maschinen!
Oli1970 - 16. Aug '23 Edited
Vabanque - 16. Aug '23 Edited
@Oli: Danke.

Die offizielle Lösung hat eine 12zügige Hauptvariante mit etlichen komplizierten Nebenvarianten.

Dann sag ich nix mehr. Außer dass ich mit dem Anfang 1. Tb1 Ld1 2. Txd1 e2 Recht hatte, aber das ist nicht viel wert. Zu mehr reicht mein schachliches Vermögen eben nicht!
Vabanque - 17. Aug '23 Edited
Ich denke, so eine Aufgabe ist wirklich nur für spezialisierte und äußerst geübte Studien-Löser bzw. Enthusiasten interessant. Sowohl für Partiespieler wie auch für normale Problemfreunde (also Freunde von 'Matt in n Zügen'-Aufgaben) dürfte so etwas kaum einen Reiz bieten.

Studien mit einer kurzzügigen, knackigen Lösung (von denen es allerdings nicht allzu viele zu geben scheint) können dagegen m.E. durchaus ab und zu die hiesige Aufgaben-Landschaft beleben.
Oli1970 - 17. Aug '23
Sehe ich ganz genauso. Diese Art Studie ist so speziell, für unsereins hat sie einfach keine praktische Relevanz.
Vabanque - 17. Aug '23
Ich denke, nicht einmal sehr starke Partiespieler (GM und IM) schauen sich solche Studien an. In youtube-Videos werden schon auch gelegentlich Studien behandelt, die sind aber in der Regel vom leichteren Typ und auch so gewählt, dass es sich genauso gut um Partiestellungen handeln könnte (die Saavedra-Studie ist ja ein gutes Beispiel hierfür).
Die Studienkomposition ist eine Nische des Schachs geworden, Studien mit Relevanz für das praktische Spiel (wie etwa die von Réti oder Troitzky) gibt es heutzutage kaum mehr, da das Gebiet schon sehr stark beackert ist. Ebenso ist das Studien-Lösen eine Nische für einige Spezialisten geworden, die dazu nicht nur sehr viel Übung mitbringen müssen, sondern auch viel Theoriewissen, wozu in diesem Fall nicht nur die Kenntnis der üblichen Endspieltheorie gehört, sondern auch die Kenntnis von Vorgänger-Studien, die ein ähnliches Thema schon einmal behandelt haben. Das ist ähnlich wie im Wissenschaftsbetrieb, wo eine Veröffentlichung auf vielen Vorgänger- Veröffentlichungen basiert, diesen aber noch ein oder mehrere Resultate hinzufügt, die man freilich nur verstehen und schätzen kann, wenn man mit den Vorgängern schon vertraut ist.