Puzzles

Echt easy

Alapin2 - 21. Okt '23
Weiß am Zug

Schwarz am Zug (Johannes Eising) brachte den "großen" Polugajewki zum Abstellen der Uhr ( Solingen 1974).
Bitte keine PN. Kommentare hier, ohne Spoiler!
Quelle : Zeit - Magazin (Das mit der Rolex - und Armani - Werbung! 🤣), 12.10.23
P.S.: Diesmal Prada...
PPS. : Wie kriegt man hinterher das "weiß am Zug" weg, ohne das Diagramm neu zu erstellen??
toby84 - 21. Okt '23
da hast du aber eine aufgabe von vabanque geklaut 🙃

relativ weit hinten in deiner FEN müsste ein einsames w (für white) stehen. das musst du in ein b (für black) ändern, dann sollte es stimmen.
RauKaunas - 21. Okt '23
und einfach 1. Dxg2 Txg2 2. Tb1
Alapin2 - 21. Okt '23
Raukau : Schlauberger!... "to spoil", verderben, verwöhnen.Aussuchen, was passt!!
Toby : Ist schon klar! War mir gerade über den Weg gelaufen, als ich eigentlich die Kontaktanzeigen durchgehen wollte. " Zierliche Fachärztin (41/170)s.huebsch+zärtlich, blond...... sucht liebevollen Mann bis 65...
Mist,zu alt!
Frust schieben... und stattdessen Schach... 😢😜😂
RauKaunas - 21. Okt '23
@Alapin2 was willst du von mir ? es stand doch oben Kommentare hier.
Vabanque - 21. Okt '23
Es steht oben: Kommentare hier, ohne Spoiler.
Vabanque - 21. Okt '23
>>toby84 - vor 1 Std.
da hast du aber eine aufgabe von vabanque geklaut 🙃<<

Mir kam's extrem bekannt vor, aber ich hätte mich jetzt tatsächlich nicht erinnert, das schon mal gepostet zu haben. Muss schon länger her sein🤔
toby84 - 21. Okt '23
ich meine eher wegen des schwierigkeitsgrads 😉
Vabanque - 21. Okt '23
Ja, hätte in 'nicht rechnen, nur sehen' gepasst. Ich kannte es aber tatsächlich.
Peke - 22. Okt '23
Ich finde es etwas schwierig, bei solchen Aufgaben einen sinnvollen Kommentar abzugeben, ohne zu spoilern. Abgesehen davon ist nicht jeder der englischen Sprache mächtig
Canal_Prins - 22. Okt '23 Edited
@Peke

....da kann ich dir nur zustimmen.

Bei einer solchen (leichten) Schachaufgabe, wo der Threadersteller einen offenen Kommentar im Forum wünscht, ist eine Bekanntgabe der Lösung unvermeidlich.

Deshalb sind die Erwiderungen des Threaderstellers an den Löser mit "Schlauberger!....to spoiler" unangebracht.

Entweder stelle ich ein Schachrätsel mit der Lösung als pn ins Forum oder wie im obigen Rätsel ausgeführt, als "offene Lösung" (mit Kommentar) ins Forum.

Ferner darf hier angefragt werden, was eine wiedergegebene Kontaktanzeige durch den Threadersteller mit der Schachaufgabe zu tun hat ?

Ich bewerte solche unnötigen Einlagen als SPAM.
zabu - 22. Okt '23
@Ich finde es etwas schwierig, bei solchen Aufgaben einen sinnvollen Kommentar abzugeben

@Raukau : Schlauberger!... "to spoil", verderben, verwöhnen.Aussuchen, was passt!!
Toby : Ist schon klar! War mir gerade über den Weg gelaufen, als ich eigentlich die Kontaktanzeigen durchgehen wollte. " Zierliche Fachärztin (41/170)s.huebsch+zärtlich, blond...... sucht liebevollen Mann bis 65...
Mist,zu alt!
Frust schieben... und stattdessen Schach... 😢😜😂

@Deshalb sind die Erwiderungen des Threaderstellers an den Löser mit "Schlauberger!....to spoiler" unangebracht.


Ein User schrieb :Du musst ja nicht alles lesen wenn es Dir nicht gefällt.
Andere schrieben mal keine Aufgabe rein stellen aber hier rum stänkern.

Ich lese hier viel ohne mich an Aufgaben zu beteiligen, der ganze Schmarrn der viel geschrieben wird ist irreführend.
Vabanque - 22. Okt '23
@Peke: Man muss nicht Englisch können, um den Begriff 'Spoiler' zu kennen. Noch dazu wo das Spoilern hier im Forum schon gefühlt 1000mal thematisiert wurde.

Allerdings muss ich ebenfalls zugeben, dass ich gerade bei solchen sehr leichten Aufgaben genau die umgekehrte Vorgabe, nämlich 'Kommentare NICHT hier, sondern NUR per PN', weitaus sinnvoller finde.
brauna - 22. Okt '23
Weißt du näheres zur zierlichen Fachärztin? ;-))
Peke - 22. Okt '23
@vabanque
Es gibt sicher Menschen, die kein Englisch können und denen trotzdem einige englische Begriffe bekannt sind. Da muss aber nicht unbedingt "spoilern" dabei sein. Insofern weiß ich jetzt nicht, worauf dein Argument zielt. Ebenso muss nicht jeder die Diskussionen ums spoilern hier im Forum mitbekommen haben.
Catastrophist - 22. Okt '23
Welche Kommentare wären denn hier angebracht gewesen, ohne als Spoiler gewertet zu werden?!
Sorry, aber die Vorgabe "Kommentare hier, ohne Spoiler" schließt sich gegenseitig aus...
MarkD - 22. Okt '23
Allerdings ist die Eingangsbemerkung 'Kommentare hier, kein Spoiler' in der Tat nicht sinnvoll.
Vabanque - 22. Okt '23
Natürlich kann man die technischen Bedeutungungen (Frontspoiler, Heckspoiler) hier ausschließen.
Aber auch aus Literatur- und Film-Foren kennt man den Begriff. Buch-und Film-Rezensionen sollen auch möglichst Spoiler vermeiden oder sie zumindest als solche vorher ankündigen. Bei manchen Foren besteht auch die Möglichkeit, Teile des geschriebenen Textes, die Spoiler enthalten, zu verbergen. Andere User müssen dann den verborgenen Text extra anklicken, um.ihn lesen zu können. Das wäre hier sicher auch ein sinnvolles Feature.
Peke - 22. Okt '23
@vabanque
Du kannst sicher jede Menge Beispiele finden, wo der Begriff "spoilern" auftaucht. Das widerlegt aber nicht meine Aussage, dass man den Begriff nicht zwangsläufig kennen muss. Man muss sich nämlich auch in den entspr. Kontexten bewegen. Oder willst du tatsächlich behaupten, dass Mann den Begriff kennen MUSS?
toby84 - 22. Okt '23
"Oder willst du tatsächlich behaupten, dass Mann den Begriff kennen MUSS?"

das wohl kaum. aber man muss auch nicht "englisch können", um den begriff zu kennen. der ist durchaus eingedeutscht. also es ist schon üblich, den begriff zu verwenden, ohne ihn extra zu erklären. aber ja, man MUSS ihn nicht kennen.
Vabanque - 22. Okt '23
Man muss gar nichts. Aber ich halte es schon für extrem unwahrscheinlich, dass jemand, der sich im Internet bewegt, den Begriff nicht kennt.
Catastrophist - 22. Okt '23
Props an Vabanque ;-)
Dass man solche Begriffe kennt, hängt zum einen davon ab, ob und wo man sich im Internet bewegt und zum anderen auch vom Alter. Dass gerade die ältere Garde (Rentner oder "aufwärts") mit solchen Begriffen wenig anzufangen wissen, liegt j auf der Hand ;-)
Vabanque - 22. Okt '23
Natürlich ändert das nichts an der Tatsache, dass eine Aufgabenstellung vom Typ 'keine PN, Kommentare im Forum, aber keine Spoiler' wenig sinnvoll ist bzw. dieser Forderung nur sehr schwer nachgekommen werden kann.
Vabanque - 22. Okt '23
Aber nur SF Alapin selbst könnte uns sagen, wie er sich das mit den nicht-spoilernden Kommentaren vorgestellt hatte.
RauKaunas - 22. Okt '23
Ich kannte den Begriff tatsächlich nicht, obwohl ich erst 72 Jahre alt bin, recht leidlich englisch spreche und von Anfang an mit dem Internet vertraut und bewandert bin.
Es war nicht meine Absicht etwas zu verraten, das gab es ob der Aufgabenstellung wohl auch kaum, mir ist Kommentare ins Auge gesprungen und da habe ich gleich losgelegt.
Mich hat nur die flapsige Art von Alapin2 gestört.
Alapin2 - 22. Okt '23
Raukaunas : Ich konnte nicht ahnen, daß Du den Begriff nicht kennst, daher entschuldige ich mich hiermit für das "Flapsige"!
Die Vorgeschichte : Es ist hier schon soviel " verraten" worden, daß inzwischen meine Stimmungslage in so einem Fall von früher zornig zu inzwischen flapsig/ironisch gewechselt hat. Wie soll man sonst damit umgehen???
An alle : Es macht durchaus Mühe, Euch hier mit Aufgaben zu belustigen. Das ist dann selbstverständlich nicht nur für eine (die schnellste) Person gedacht.
Bei so einfachen Aufgaben möchte ich nicht die zusätzliche Mühe haben, zig PNs
nett zu beantworten. Mögliche Kommentare (so hatte ich mir das gedacht) :
Toby, siehe oben. Oder : "Achtung, schwache Grundreihe", oder meinetwegen :"zu einfach, nächste Aufgabe bitte etwas schwieriger".
Das mit der Kontaktanzeige war eine Erläuterung, wieso die Aufgabe so einfach war. (an toby). Ausserdem fand ich das ganz witzig. Immer nur bierernst ist doch auch langweilig, oder?
P. S. : Dann sind eben in Zukunft die einfacheren Aufgaben aus der Zeit gestrichen.
So halte ich mich eben an der neuesten Daimler-Werbung und den Kontaktanzeigen (Brauna : Ich haette da noch mehr 😄😅) fest!
Vabanque - 22. Okt '23
>>Bei so einfachen Aufgaben möchte ich nicht die zusätzliche Mühe haben, zig PNs
nett zu beantworten.<<

Ich beantworte die dann auch nur mit einem 👍 oder 👏. Das ist schnell gemacht und keine Mühe.

>>Mögliche Kommentare (so hatte ich mir das gedacht) :
Toby, siehe oben. Oder : "Achtung, schwache Grundreihe", oder meinetwegen :"zu einfach, nächste Aufgabe bitte etwas schwieriger".<<

Aber das bringt auch nicht viel und erschöpft sich schnell.

Offene Diskussion lohnt sich bei Schachaufgaben höchstens bei langzügigen Studien, wo man sich dann im Team gemeinsam an die Lösung herantastet. Das hat auch ab und zu schon mal geklappt, obwohl es auch da Fälle gab, wo dann jemand durch Posten einer langzügigen Lösung gespoilert hat, wenn auch das Spoilern dann durch die meist zahlreichen Nebenvarianten selten vollständig ist.

Fazit: Außer in speziellen Ausnahmen ist 'PN an den Aufgabensteller' eigentlich fast die einzige Option bei Aufgaben.
Alapin2 - 22. Okt '23
Vabanque :... okay, dann bevorzuge ich doch die Kontaktanzeigen.Oder so schwierige Aufgaben, daß die kaum einer rausbekommt! 😜
MarkD - 22. Okt '23
Spoiler steht im Duden (siehe mein Link oben), wenn man den Begriff nicht kennt, schlägt man dort nach. Das hat dann bei Worten, die dort verzeichnet sind, nichts mehr mit Englisch zu tun. Ein Vorwurf an einen Verwender des Wortes ist fehl am Platz.
Catastrophist - 23. Okt '23
@MarkD: ach so. Das heißt, so bald etwas im Duden steht, muss man es auch kennen?!
Btw: nur weil es etliche Anglizismen in den Duden geschafft haben, sind dies immer noch englische Wörter 😉
schach2018 - 23. Okt '23 Edited
Catastrophist
>>(...) Btw: nur weil es etliche Anglizismen in den Duden geschafft haben, sind dies immer noch englische Wörter. <<

Das stimmt! Der Eintrag in den Duden bedeutet lediglich, dass die Anglizismen im deutschen, alltäglichen Sprachgebrauch etabliert sind.
Vabanque - 23. Okt '23
MarkD hat ja auch nur vorgeschlagen, dass man nachschlagen soll😁
schach2018 - 23. Okt '23
Ja, andererseits ist die Formulierung etwas unglücklich gewesen 😉😄
Vabanque - 23. Okt '23
Welche Formulierung denn?
schach2018 - 23. Okt '23 Edited
MarkD
>>(...) Das hat dann bei Worten, die dort verzeichnet sind, nichts mehr mit Englisch zu tun. (...)<<

Diese Formulierung ist verwirrend und nicht korrekt.
Canal_Prins - 23. Okt '23
@Alapin2

>"okay, dann bevorzuge ich doch die Kontaktanzeigen.Oder so schwierige Aufgaben, daß die kaum einer rausbekommt! 😜<

Ob deine Schachrätsel durch bevorzugte Kontaktanzeigen vereinbar sind, mag ich bezweifeln.

Warum ziehst du deine Forenbeiträge ins Lächerliche ?
Vabanque - 23. Okt '23 Edited
>>schach2018 - vor 9 Min. Bearbeitet
MarkD
>>(...) Das hat dann bei Worten, die dort verzeichnet sind, nichts mehr mit Englisch zu tun. (...)<<

Diese Formulierung ist verwirrend und nicht korrekt.<<

Darüber lässt sich trefflich diskutieren. Haben Wörter wie Safe, Party, Baby, Flirten, Toast, Stress, Jeans tatsächlich noch mit Englisch zu tun, nur weil sie ursprünglich aus dem Englischen kommen? Sogar Dschungel kommt aus dem Englischen, trotz der eingedeutschten Schreibweise. Wie ist es mit dem Salatdressing?😉Da fallen sicher jedem noch 10-20 weitere Beispiele ein.
toby84 - 23. Okt '23
oder ist unser wortschatz überwiegend lateinisch? 😉

sprachen entwickeln sich. es ist durchaus interessant zu beobachten, wo wörter herkommen. aber es kommt definitiv irgendwann der punkt, an dem ein wort in einer sprache angekommen ist. wobei man wiederum sicher nicht sagen kann, dass unser wortschatz nichts mit latein zu tun hätte.
Vabanque - 23. Okt '23
Jedenfalls kommen 'quasi' und 'ergo' aus dem Lateinischen.
schach2018 - 23. Okt '23 Edited
Es sind englische Begriffe und bleiben auch vom Ursprung Englisch.

Zu fast all diesen Begriffen, die du SF Vanbanque hier genannt hast, gibt es deutsche Entsprechungen; nur werden sie nicht im Alltag genutzt, weil die englischen Begriffe sich im mündlichen Sprachgebrauch durchgesetzt haben. Daher stehen diese Anglizsmen auch im Duden.

Der Einzug dieser Anglizismen in die deutsche Sprache wird vor allem durch die Jugend, durch das Internet und in bestimmten Bereichen (z.B. IT-Bereich, Technik, Mode) "forciert".
Vabanque - 23. Okt '23 Edited
Ich habe absichtlich Begriffe gewählt, die sich schon seit 50-100 Jahren im Deutschen etabliert haben.

Dann sag mir doch mal die deutschen Entsprechungen zu Safe, Party, Baby, Flirten, Toast, Stress, Jeans, Dschungel😉
schach2018 - 23. Okt '23 Edited
"safe" als Adjektiv ist nicht seit 50-100 Jahren im Deutschen etabliert.

Deutsche Entsprechungen:
Safe = Panzerschrank
Party= Feier
Baby = Säugling
Flirt = Liebelei
Toast = geröstete Brotscheibe
Stress = Fachbegriff der Psychologie
Jeans= Fachbegriff aus der Modewelt
Dschungel = hier muss man umschreiben: ein wild und dicht bewachsener Wald

Erweiterung:
Stimmt, in der englischen Sprache ist "safe" auch doppeldeutig (=Gegenstand und Eigenschaft) zu verstehen.

bearbeitet: erweitert
toby84 - 23. Okt '23
"Der Einzug dieser Anglizismen in die deutsche Sprache wird vor allem durch die Jugend, durch das Internet und in bestimmten Bereichen (z.B. IT-Bereich, Technik, Mode) "forciert"."

damit lässt sich aber nicht erklären, dass sprachen sich auch früher permanent gewandelt haben. dass das heute durch die globalisierung schneller geht, ändert nichts daran, dass sprachen einem permanenten wandel unterliegen. wer die deutsche sprache "bewahren" will, hat schlicht und ergreifende keine chance, das zu erreichen. was auch immer das überhaupt bedeuten soll. mit derselben berechtigung könnten wir ab jetzt das altdeutsche als unveränderliche sprache festsetzen.
schach2018 - 23. Okt '23 Edited
Sprache unterliegt immer dem Wandel, dem Zeitgeist!

Erweiterung:
Der Duden aktualisiert sich auch entsprechend.
toby84 - 23. Okt '23
"Sprache unterliegt immer dem Wandel, dem Zeitgeist!"

👍
Vabanque - 23. Okt '23
>>"safe" als Adjektiv ist nicht seit 50-100 Jahren im Deutschen etabliert.<<

Vom Adjektiv war auch nicht die Rede. Aber der (oder auch das) Safe kommt definitiv in Romanen aus den 50er, vielleicht schon aus den 20er Jahren vor.

>>Party= Feier
Baby = Säugling
Flirt = Liebelei<<

Das entspricht aber nicht mehr ganz den heutigen Bedeutungen!

>>Toast = geröstete Brotscheibe<<

Niemand wird das so sagen. Außerdem gibt es ja auch noch den Toast, den man auf einer Party, äh sorry, Feier😁, auf eine Person ausbringt.
schach2018 - 23. Okt '23 Edited
😄

Doppeldeutigkeit bei dem Begriff "Toast".

Deutsche Entsprechungen:
Toast = Trinkspruch
sorry = Entschuldigung

Manche englische Begriffe nutzt man auch gerne, weil sie nicht so "hart" klingen, wie zum Beispiel: sorry!

Erweiterung:
Das Wort "nice" (= schön) gefällt mir auch. Es bringt in meinen Augen eine gewisse Leichtigkeit zum Ausdruck.

Es gibt schon einige schöne Angliszmen...
MarkD - 23. Okt '23
Wo ein Wort herkommt, ist letztlich egal.
Wenn es im Duden steht, ist es (einge)deutsch(t).
Wenn jemand ein Wort, das im Duden steht, benutzt,
sollte ihm das nicht vorzuwerfen sein.
Eher demjenigen, der es nicht versteht,
dass er nicht nachgeschlagen hat.
Das ist ein großer Vorteil der deutschen Sprache:
wir haben eine Referenz.
Catastrophist - 23. Okt '23
@toby84
>>mit derselben berechtigung könnten wir ab jetzt das altdeutsche als unveränderliche sprache festsetzen.<<

Etwas überzogen 🤣
Äpfel und Birnen und so 😉

@MarkD
>>Wenn es im Duden steht, ist es (einge)deutsch(t)<<

Das ist de facto falsch!
Oli1970 - 23. Okt '23
Der Duden selbst bezeichnet sich immerhin als Wörterbuch der deutschen Sprache.
Zumindest ist festzuhalten, dass der Duden Worte und Wortformen enthält, die einigermaßen häufig im deutschen Sprachgebrauch Verwendung finden - nicht zwangsläufig im umgangssprachlichen oder im alltäglichen Gebrauch. Da darf man durchaus von „eingedeutscht“ sprechen, wenn man den Präzisionsgrad der Formulierung nicht auf die Goldwaage legen mag, finde ich. Aber ich bin natürlich auf dem Dorf groß geworden.
https://www.duden.de/ueber_duden/wie-kommt-ein-wort-in-den-duden

Zur Verbindlichkeit des Duden: https://gfds.de/duden-verbindlichkeit/

Jeans ist das Plural von jean = geköperter Baumwollstoff; wohl zu französisch Gênes, dem Namen der Stadt Genua, die früher ein wichtiger Ausfuhrhafen für Baumwolle war.
Stress = physische oder psychische Belastung / Beanspruchung. Man kann‘s auch einfach übersetzen, dann braucht’s keine psychologischen Fachbegriffe und keinen Duden. Bei Bedarf „Köperbindung“, „Denim“ und „Nietenhose“ bitte selbst nachschlagen, könnte irgendwo die 16.000,- €-Frage werden.

Natürlich ist eine starke Behauptung besser als ein schwacher Beweis. Ist schon gut, dass der Konrad alles aufgeschrieben hat. Dann muss man als Dorfkind nicht unbesehen glauben, was im Internet geschrieben steht. :-)
schach2018 - 24. Okt '23 Edited
Durch Konrad Duden war der Duden das (!) Rechtschreibwörterbuch der deutschen Sprache. Der Duden war ein Wörterverzeichnis mit Rechtschreibregeln. Er galt und gilt weiterhin als das Regelwerk für die deutsche Rechtschreibung.

Mit der Rechtschreibreform von 1996 brach das Monopol des Dudens. Dadurch konnten auch andere Buchverlage die Rechte erwerben, Rechtschreibwörterbücher zu drucken.

Ja, die deutschen Übersetzungen bzw. Umschreibungen zu den Begriffen "Jeans" und "Stress" existieren zweifelsohne. Das habe ich auch nicht bezweifelt; man kann auch für Stress "Druck" oder für "Jeans" Röhrenhose aus Baumwolle übersetzen.
Mir fiel zu dem Zeitpunkt keine deutschen Entsprechungen ein.

Wir sind uns ja einig, dass ausgewählte Anglizsmen, die über einen langen Zeitraum - so die Definition im Duden - durch den Gebrauch in der mündlichen bzw. schriftlichen Sprache einen festen Bestandteil in der deutschen Sprache haben oder haben werden; auch umgangssprachliche Angliszmen, wie "sorry" finden im Duden oder im deutschen Wörterbuch ihren festen Platz.

Da die Aussprache und die Schreibung immer noch nahezu Englisch ist, gelten die Angliszmen immer noch als englische Wörter. Selbst der Duden weist bei solchen Angliszmen auf die Herkunftssprache hin.

Bei dem Begriff "Stress" kann man wirklich schon vom Eindeutschen sprechen, denn die Schreibung (Großschreibung) und die Aussprache ist absolut eingedeutscht.

Erweiterung:
Schrieb man nicht früher Stress mit ß, also Streß ? 🤔
Vabanque - 24. Okt '23 Edited
>>Bei dem Begriff "Stress" kann man wirklich schon vom Eindeutschen sprechen, denn die Schreibung (Großschreibung) und die Aussprache ist absolut eingedeutscht.<<

Und beim Dschungel, der kaum mehr die englische Schreibweise 'jungle' (inkl. der englischen Aussprache) durchscheinen lässt.

Und auch beim Pony, das im Englischen sowohl anders ausgesprochen, wie auch einer anderen Pluralbildung unterworfen wird: engl. 'ponies' im Ggs. zu den deutschen 'Ponys'.

Diese deutsche Pluralbildung existiert übrigens auch bei 'Hobbys' (englisch: 'hobbies') und 'Partys' (engl: 'parties'). In literarischen Werken begegnet einem im Deutschen übrigens auch häufig 'Hobbies' und 'Parties'. Ist das nun schlicht falsch, dichterische Freiheit oder einfach nur Respekt vor der englischen Wortherkunft?
schach2018 - 24. Okt '23 Edited
Diese s-Pluralisierung von englischen Namenwörtern, die in der Einzahl auf y enden, soll in meinen Augen immer noch ein Hinweis auf die englische Herkunft deuten, was ich auch für gut halte.

Erweiterung:

Vabanque
>>In literarischen Werken begegnet einem im Deutschen übrigens auch häufig 'Hobbies' und 'Parties'. Ist das nun schlicht falsch, dichterische Freiheit oder einfach nur Respekt vor der englischen Wortherkunft?<<

Ich behaupte, es ist der intellektuelle Geist, der sich hier bemerkbar machen möchte. 😉😄

Nachtrag:
Alle Angliszmen, die Namenwörter (= nouns) darstellen, sind in der deutschen Schriftsprache durch die Großschreibung eingedeutscht.
schach2018 - 24. Okt '23 Edited
@ Vanbanque
Stimmt! Bei >Dschungel< hat man sich bei der Aussprache dem Englischen teilweise angepasst und in der Schreibung größtenteils eingedeutscht. 😄
toby84 - 24. Okt '23
"Etwas überzogen 🤣
Äpfel und Birnen und so 😉"

das finde ich nicht. was ist denn die argumentation hinter der forderung, die sprache genau so zu erhalten, wie sie in exakt diesem moment ist oder wie sie in den eigenen kindheitstagen war? begründet wird das doch damit, dass die schöne sprache kaputtgemacht wird, aber das ist doch offensichtlich nichts anderes als das eigene angelernte sprachempfinden, das sich gestört fühlt. zu denken, dass das eigene sprachempfinden so etwas wie ein objektiver kompass für "das beste" ist, ist nicht mehr als ein trugschluss. und wenn das so ist, hätte ich schon gerne objektive gründe dafür, warum die sprache der kindheit des fordernden objektiv besser sein sollte als eben zum beispiel altdeutsch.

die ganze idee hinter der bewahrung von aktiv gesprochener sprache ist also in meinen augen überzogenes festhalten an dem, was man selbst gewohnt ist. das ist dasselbe prinzip wie "lass chessmal für immer exakt genau so wie es ist" oder "schach ist so wie es ist das objektiv großartigste spiel, alle schachvarianten können sowieso nur schlechter sein".
Oli1970 - 24. Okt '23
>> Vabanque
>>In literarischen Werken begegnet einem im Deutschen übrigens auch häufig 'Hobbies' und 'Parties'. Ist das nun schlicht falsch, dichterische Freiheit oder einfach nur Respekt vor der englischen Wortherkunft?<<

Ich behaupte, es ist der intellektuelle Geist, der sich hier bemerkbar machen möchte.<<

Möchte trifft es. Die Endung -ies ist zurzeit schlicht falsch. Eines Tages wird das wohl richtig werden oder als „alternative Schreibweise“ zulässig sein. Bei „Angliszmen“ als Alternative zu „Anglizismen“ glaube ich das eher nicht.
Vabanque - 24. Okt '23
>>Eines Tages wird das wohl richtig werden oder als „alternative Schreibweise“ zulässig sein.<<

Wie in ganz vielen Fällen (Portemonnaie/Portmonee, Coupé/Kupee etc.).

Nun, es ist sicherlich auch ein Unterschied, wer etwas schreibt. Was falsch ist, wenn wir es schreiben, kann tatsächlich dichterische Freiheit sein, wenn Dürrenmatt, Frisch, Lenz oder Walser es schreiben. Abgesehen davon, dass viele lebende Schriftsteller der älteren Generation sowieso in der alten Rechtschreibung schreiben.
Oli1970 - 24. Okt '23
Bei Portmonee u. ä. rollen sich mir die Zehennägel. Ist das Entwicklung oder ein Alarmsignal? Naja, mittlerweile schreibe ich (leider) einen Mischmasch aus alt und neu und richtig und falsch - teilweise habe man ich einfach den Anschluss verloren. Da hat so ein Dürrenmatt einen klaren Vorteil.
schach2018 - 24. Okt '23 Edited
Vabanque
>>Wie in ganz vielen Fällen (Portemonnaie/Portmonee, Coupé/Kupee etc.).<<

Man kann auch hier auf deutsche Entsprechungen zurückgreifen, wie z.B. Geldbörse.

Trotz der stark vereinfachten, eingedeutschten Schreibung (siehe z.B. Portmonee) hört man bei diesen Beispielen immer noch die Herkunftssprache heraus, was beabsichtigt ist.

Man versucht hier einen Mittelweg zu finden zwischen vereinfachter Rechtschreibung und Erhalt der Herkunftssprache.

Für die ältere Generation mag diese sehr stark vereinfachte Rechtschreibung
ästhetisch nicht ansprechend zu sein, weil man es anders gewohnt ist, aber für die junge, heranwachsende Generation ist sie - aus meiner Sicht - ein guter Kompromiss.