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Athleten bestrafen ist das noch Zeitgemäß?

Konstantin_3 - 31. Dez '23 Edited
Ich hab hier ein Artikel gefunden, dass auch die Schach Olympiade im kommenden Jahr betrifft(2024).

* https://www.dw.com/de/schach-beeinflusst-von-russland-ukraine-..

Man möchte Sport von Politik trennen und das Erste was man sanktioniert, sind immer die Verbände und die Athleten. Ich finde das immer schlecht, den Sport dafür zu bestrafen, dass Geopolitik mehr als daneben geht.

So war das im Judo, so im Schach und bei der Leichtathletik...und im Fußball.

Ein Land vom Sport zu isolieren, finde ich theoretisch schon schlecht weil nur der Dialog unterschiedliche Sichtweisen aufzeigt. Leistung und Anerkennung.
Wir sehen gerade wieder wohin das eigene Schweigen führt. Zu mehr Aufrüstung und zu mehr Abschottung. Sicher wäre Sport bzw. ist Sport fähig, Brücken zu bauen. Das war der Grundgedanke des Olympischen Gedankens. Ich erinnere mich noch wie man Putin vom Judo entfernen wollte. Dabei vergisst man schnell, das Judo eine Lebesphilosophie ist und dieser gerade aus Japan geprägt ist. Und man den "sportlichen" Schaden so gering wie möglich halten wollte.

...
Battle_Chess - 31. Dez '23
Das Ganze wird in eine politische Diskussion ausarten. Und diese sind hier nicht erwünscht. Was ich vollkommen verstehe.
shaack - 31. Dez '23
Ja, stimmt. Lassen wir das Thema lieber.
Konstantin_3 - 31. Dez '23 Edited
Na ja, das habe ich jetzt so geschrieben, wie es auch auch in einer Deutsch Klausur 9 Klasse hätte kommen können.

Solange Schach im Vordergrund steht bei der Argumentation, ist das alles noch im Rahmen.

Nachtrag:
Das Forum soll ja auch einladend sein, Gespräche in privaten Schach Partien weiter zu führen. Wenn das Forum leer bleibt, ist es leer. 🤗
Vabanque - 31. Dez '23
Bisher ist alles noch ok, das stimmt, aber es ging ja ums 'ausarten'.

Das Thema ist ja hier schon des Öfteren angesprochen und diskutiert worden. Heraus kommt dabei sowieso nie etwas. Die einen denken in dieser Sache so, die anderen anders.
Konstantin_3 - 02. Jan '24 Edited
Das ist ein brandaktuelles Thema und ja, auch darüber hinaus.

Ein Diskurs verfolgt in der Regel nicht nur einem Pro und Kontra, vielmehr geht es um eine Erweiterung seiner Gedanken, der Gedanken zur Sache.

Und diesbezüglich oder gerade deshalb ist mir dieses "Muster" wieder aufgefallen.
Daniele Ganser erzählt von sozialer Ausgrenzung und aktueller Angst, dass es so eine Art Mainstream gibt, in dem du dazugehörst oder eben nicht.

Ich bin auch der Meinung, man sollte nicht immer das Moralische zu jeder Sache debattieren oder hineinmischen/interpretieren, denn es gibt so viele Philosophen die den Begriff gar nicht benennen können, außer diesen, in weiteren unzähligen Kategorien aufzuteilen und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen.

Vielmehr geht es um die Argumentation "Sport und Politik" zu trennen.

Hierzu habe ich zwei weitere Artikel gefunden und finde diese enorm interessant verfasst.

* https://www.geo.de/magazine/geo-epoche/19054-rtkl-schachweltme..

* https://www.chess-international.com/?p=58272

Das was ich herauslese und als Muster erkenne ist dieses hier »Man mag uns nicht, man fürchtet uns, es werden Sanktionen über uns verhängt, unsere Sportler werden von Wettkämpfen ausgeschlossen, man nimmt uns Flagge und Hymne« und ich finde es im Bezug auf Sport nicht zu 100% richtig.

Was diese Haltung betrifft finde ich, dass wir noch in den Anfangsschuhen stecken und das Thema uns weiter verfolgen wird auch Gesellschaftlich.

* https://perlenvombodensee.de/2023/01/11/die-zuschussfrage/

Liebe Grüße